GIMP dürfte hier fast jeder kennen - bei Lua (
http://www.lua.org ) sieht das vermutlich anders aus.
Lua ist eine Programmiersprache, die auf folgende Grundsätze baut:
- einfache Syntax
- einfache Erweiterung
Es finden sich deshalb eher Mechanismen für die Erstellung eigener Methoden als viele vorgefertige Funktionen. Lua ist insbesondere für die Einbettung in andere Programme gedacht (jede Menge Beispiele finden sich bei
http://www.lua.org/uses.html )
Øyvind Kolås hat ein Plug-in entwickelt, das die Verwendung von Lua in GIMP ermöglicht. Gedacht ist es für den schnellen Test von Algorithmen zur Bildbearbeitung - man kann direkt auf einzelne Pixel zugreifen und diese über Funktionen über unterschiedliche Farbmodelle (z.B. RGB, HSV, ...) auslesen und verändern. Gegenüber früheren Versionen wurde dieses Plug-in stark aufgewertet. Mittlerweile ist ein kleiner Editor enthalten, das Laden, Speichern und einer Vorschau des Skripts sind direkt möglich.
Wer an einem Algortihmus tüftelt oder ein Werkzeug sucht, mit dem er klassische Filtereffekte mit Blick "auf die Mathematik dahinter" demonstrieren kann, sollte sich GLUAS näher anschauen.
http://pippin.gimp.org/plug-ins/gluas/
Anwendungsbeispiele:
http://pippin.gimp.org/plug-ins/glua...les/index.html