Tach !
Ich nutze Gimp seit dem Sommer 08, unlängst upgegradet auf Version 2.6. Ich arbeite unter Windows XP, das "Rohmaterial" entstammt einer Canon EOS 350 D.
Meine Bilder veröffentliche ich derzeit hauptsächlich in der fotocommunity und bei panoramio. Für die "fc" müssen die Bilddateien auf 400 kb und auf eine maximale Größe von ca. 880x580 pixel verkleinert werden.
Das Skalieren in gimp hinterlässt sehr unschöne Störungen bei Linien, die diagonal verlaufen. Meist tritt das auf bei solchen Linien, die - geschätzt - 15-20 Grad von der horizontalen oder vertikalen abweichen. Bei Linien, die stärker abweichen, also näher an 45 Grad liegen, tritt das Problem nicht auf. Starke Kontraste erhöhen die Anfälligkeit.
Das Problem besteht in einer stufigen oder Treppchenartigen Verfremdung der Linien. Auffällig ist das vor allem bei Verkehrs- und sonstigen Schildern.
Da ich zumindest derzeit vornehmlich nach Art der "new topographics" Stadtlandschaften fotographiere, kann das immens störend wirken, sich als regelrechter Bildfehler darstellen.
Ein gutes Beispiel liefert dieses Bild hier, daß ich trotz des deutlich erkennbaren Fehlers mal stehen gelassen habe:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/my...splay/15955908
Welcher Algorythmus zur Skalierung ausgewählt wird, und ob die Skalierung vor oder nach den sonstigen Bearbeitungsschritten (Farbkorrekturen, Drehen, Perspektive, etc.) erfolgt, macht nach meinen bisherigen Versuchen keinen erheblichen Unterschied.
Die Forumssuchfunktion habe ich bereits benutzt - vielleicht fällt jemand ja was ein, wie man dieses Phänomen vielleicht eliminieren oder reduzieren könnte. Auch für einen link auf einen älteren thread wäre ich natürlich sehr dankbar.
Gruß
P. Kronenberger