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Alt 05.05.2020, 20:35   #4
ursa major
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So ein Programm ist mir nicht bekannt. Ich stelle mir das auch schwierig vor, denn das Programm müsste ja genau wissen wo es glätten soll und wo nicht. Buchstaben haben ja nicht nur senkrechte Striche, sondern auch waagerechte, diagonale und gerundete. Dazu mitunter Serifen. Und die Stellen, wo diese Striche aufeinander treffen. Theoretisch könnte man so einen Scan - wenn die Schrift sich denn klar vom Hintergund abhebt - in Inkscape laden (das ist ein Vektorgrafikprogramm) und dort automatisch nachvektorisieren lassen. Danach hat man den Text als Pfade vorliegen. Und die kann man glätten, wobei die Pfadpunkte, die an jeder Ecke und Ausfransung liegen, einfach zahlenmäßig reduziert werden. Dadurch werden die Konturen zwar glatter, aber die Buchstaben werden sich auch verformen, weil das Programm nicht wissen kann wo es wirklich sinnvoll ist Punkte zu löschen. Es kann nicht zwischen gewollten Formen und Störungen unterscheiden. Davon abgesehen würde ich übrigens nicht raten das zu versuchen, denn dafür bräuchtest Du einen sehr starken Computer. Es wären extrem viele Pfadpunkte und damit extrem viele Daten, mit denen der Rechner klarkommen müsste. Bei mir hängt sich der Rechner bei Nachvektorisierungen allzu komplexer Sachen regelmäßig auf.

Wenn die Schrift für OCR zu unförmig ist, wüsste ich kaum eine Methode das wirklich zu verbessern. Jedenfalls nicht bei Mengentext. Wenn das OCR-Programm den Text hingegen lesen kann, wäre genau das die Lösung, denn das Programm würde ihn ja als editierbaren Text ausgeben, dem Du jede beliebige Schriftart verpassen kannst. Dann wäre der Text so glatt wie er nur sein kann.

Wenn der Scan eine sehr hohe Auflösung hat (was vermutlich nicht der Fall ist) - so 1200 ppi wären gut - dann könnte man auch versuchen den Text ein wenig weichzuzeichnen, gerade so dass die Kanten gleichmäßig weich und ohne erkennbare Ausfransungen sind. Anschließend könnte man den Scan dann auf die Endauflösung (für den Druck 300 ppi) runterskalieren und dann schärfen. Einen Versuch könnte es wert sein. Ob das klappt weiß ich aber nicht. Last not least hängt das auch immer vom Font ab, der für die Vorlage verwendet wurde. Mit exotischen Fonts hat OCR meines Wissens auch oft Probleme.

Mit OCR habe ich aber nicht viel Erfahrung. Ich hatte vor vielen Jahren mal Abbyy Finereader. Das funktionierte zwar, trotzdem musste ich aber selbst bei ansich guten Vorlagen meist noch einiges korrigieren. Bis zu einem gewissen Grad kann das aber vertretbar sein.

Zu 2.: Nach so einer Seite müsste ich selbst erst googlen.
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