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Alt 14.08.2019, 19:35   #1
RohanZockt(YT)
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Standard Krumme Linien bei Strg + Shift

Hey
ich hab folgendes Problem:
Wenn ich mit folgenden Tasten Strg + Shift Linien zeichnen will sind die nur bei 45grad schön gerade,bei anderen Grad(?) sind sie krumm,also nicht z.b 15grad krumm und dann aber schön gerade sondern, 15grad aber zackig/gezackt, sry wiess nicht wie ich es besser beschrieben soll.hier ein Foto:
https://prnt.sc/osovft
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Alt 14.08.2019, 21:12   #2
ursa major
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Hallo RohanZockt(YT)!

Zu diieser "Shift + Strg"-Arbeitsweise: Du musst zunächst mal mit dem Pinsel oder Stift einen Punkt dorthin setzen, wo die Linie beginnen soll. Das ist nur ein Klick - ohne Shift oder Strg-Taste. Dann lässt Du die Maustaste wieder los. Erst dann drückst Du die Shift-Taste für den "Gerade Linie"-Modus. Und die Strg-Taste drückst Du zusätzlich, wenn Du die Linie in einem exakten Winkel gemalt haben willst. Entweder exakt senkrecht, exakt waagerecht oder halt in Winkeln in von 15, 30, 45, 60,75 usw., also in 15°-Schritten. Um die Linie dann wirklich zu zeichnen bedarf es nur eines weiteren Klicks an die Stelle, wo er enden soll - und dabei musst Du dann eben die Shift- und/oder Strg-Taste gedrückt halten, je nachdem wie Du es haben willst. Das nur um Verständnisproblemen vorzubeugen.

Dein angehängtes Bildbeispiel zeigt einen Strich, der extrem dünn (1 Pixel - siehe links den Regler "Größe" in den Werkzeugeinstellungen), aber sehr stark herangezoomt ist. Du musst bedenken, dass das Bild aus Pixeln besteht, also kleinen Quadraten oder Rechtecken. Um einen wirklich glatt wirkenden Strich malen zu können, muss der Strich natürlich wesentlich dicker sein als die Pixel groß sind. Sonst können sich da zwangsläufig nur solche Treppen bilden. Damit ein Bild nicht pixelig wirkt, muss es eine ausreichende Auflösung, also eine ausreichende Menge an Pixeln haben.

Was genau hast Du denn vor? Wenn man wüsste, was Du machen willst, könnte man Dir viel besser erklären wie Du das erreichen kannst.
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Alt 14.08.2019, 21:16   #3
RohanZockt(YT)
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Zitat:
Zitat von ursa major Beitrag anzeigen
Hallo RohanZockt(YT)!

Zu diieser "Shift + Strg"-Arbeitsweise: Du musst zunächst mal mit dem Pinsel oder Stift einen Punkt dorthin setzen, wo die Linie beginnen soll. Das ist nur ein Klick - ohne Shift oder Strg-Taste. Dann lässt Du die Maustaste wieder los. Erst dann drückst Du die Shift-Taste für den "Gerade Linie"-Modus. Und die Strg-Taste drückst Du zusätzlich, wenn Du die Linie in einem exakten Winkel gemalt haben willst. Entweder exakt senkrecht, exakt waagerecht oder halt in Winkeln in von 15, 30, 45, 60,75 usw., also in 15°-Schritten. Das nur um Verständnisproblemen vorzubeugen.

Dein angehängtes Bildbeispiel zeigt einen Strich, der extrem dünn (1 Pixel - siehe links den Regler "Größe" in den Werkzeugeinstellungen), aber sehr stark herangezoomt ist. Du musst bedenken, dass das Bild aus Pixeln besteht, also kleinen Quadraten oder Rechtecken. Um einen wirklich glatt wirkenden Strich malen zu können, muss der Strich natürlich wesentlich dicker sein als die Pixel groß sind. Sonst können sich da zwangsläufig nur solche Treppen bilden. Damit ein Bild nicht pixelig wirkt, muss es eine ausreichende Auflösung, also eine ausreichende Menge an Pixeln haben.

Was genau hast Du denn vor? Wenn man wüsste, was Du machen willst, könnte man Dir viel besser erklären wie Du das erreichen kannst.
Ich würde gerne ein Bild abzeichnen, ich tu mir schwer mit zeichnen also dachte ich vielleicht übe ich mal in dem ich einfach ein Wallpaper,von einem Schloss, einfüge und die Linien nachzeichne, jetzt ist das "Problem" das ich zwar ein Full HD bild habe aber irgendwie ist das Schloss recht im Hintergrund und damit ich die Linien nachzeichnen kann muss ich reinzoomen und dann habe ich bemerkt nehme ich z.b grösse 10 oder so ist der Stift zu dick, ausserdem habe ich noch nicht den Richtigen Stiftmodus gefunden, welcher ist der "normale" Stift Modus ? um einfach eine Linie zu zeichnen ? gibt ja dutzende von Modusen die man nehmen kann aber irgendwie finde ich keinen der einfahc nur Striche macht.
Das mit dem Shift+Strg habe ich kapiert, habs nur falsch beschrieben, ich weiss wie das funktioniert danke
Hätte gerne ein FAntasy/Disney/Elfen Schloss aber hab nur eins egfunden das recht im Hintergrund ist, vielleicht sollte ich ein anderes nehmen das im Vordergrund ist und vieleicht 2k ? oder denkt Ihr/Du das Full HD ausreicht zum nachzeichnen ?
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Alt 14.08.2019, 22:19   #4
ursa major
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Das mit Shift und Strg hatte ich auch nur sicherheitshalber nochmal klarstellen wollen. Manche fummeln sich da 'nen Wolf und kommen einfach nicht drauf.

Der normale Stift-Modus heißt einfach "Normal". Gleich der erste. Die anderen dienen dazu den Strich auf verschiedene Weisen mit dem Hintergrund (der ja auch schon Striche, Flächen und Verläufe enthalten kann) zu verrechnen, was man in etwa mit einem darüber Belichten vergleichen könnte. Das entspricht auch so ziemlich dem, was die Ebenen-Modi machen. Da gibt es ja auch so ein Modus-Menü ganz oben im Dialog. Bei den Ebenen kann man den Modus allerdings jederzeit noch ändern. Bei einem Pinselstrich geht das nachträglich nicht mehr.

Was das Nachzeichnen oder Abpausen anbelangt, bist Du eigentlich auf dem richtigen Weg. Trotzdem gilt allerdings, dass der Strich eine ausreichende Dicke (Auflösung) haben muss, damit er nicht stufig wirkt. Wie der Strich wirkt solltest Du sowieso im Zoomfaktor 1:1 bzw. 100% beurteilen (die Taste "1" auf der Tastatur). Nur so bekommst Du davon einen zuverlässigen Eindruck. Es macht ja übrigens auch keinen Sinn ein Motiv mit einem Stich nachzuzeichnen, der so dünn ist, dass man ihn dann in der Originalgröße kaum oder gar nicht sieht.

Und übrigens: Du schreibst, dass das Bild Full HD ist. Bedeutet das, dass es sich um einen Video-Screenshot oder ein Wallpaper im Format 1920 x 1080 handelt? Das ist zwar für ein Video-Bild oder ein Wallpaper eine ordentliche Auflösung, für einen Druck wäre es aber nicht viel. Es hätte gerade mal ein Format von (ca.) 162,56 mm x 91,44 mm. Ein Bild, das gedruckt werden soll muss bei einer relativen Auflösung von 300 Pixel per Inch zumindest annähernd die entsprechenden Maße in Millimetern oder Zentimetern aufweisen. Das kannst Du in GIMP mit dem Dialog "Druckgröße" im Menü "Bild" überprüfen, indem Du bei X- und Y-Auflösung "300 Pixel/In" eingibst. Dann werden die Abmessungen in Millimeter automatisch umgerechnet.

Um ein Bild auf die richtige Größe zu bringen skaliert man es (Menü "Bild" > "Bild skalieren") Damit ist Vergrößern und Verkleinern gemeint. Skalieren sollte man Bilder aber immer nur mit Bedacht, nicht zu oft und nicht zu stark. Denn immer wenn man ein Bild skaliert, verliert es mindestens etwas an Qualität. Das bedeutet konkret, dass es entweder pixeliger wird oder an Schärfe verliert (letzteres bei Verwendung einer Interpolationsmethode). In aller Regel ist der Schärfeverlust aber das geringere Problem. Zumal man das durch Nachschärfen ein wenig wieder ausgleichen kann. Aber besser ist es, wenn Skalieren gar nicht nötig wäre. Das kommt zwar selten vor, aber zumindest sollte ein Bild nicht allzu stark vergrößert werden müssen. Verkleinern ist tendenziell weniger problematisch. Stark vergrößerte Bilder wirken aber meist matschig, verwaschen und irritierend detailarm.

Ob diese Skalierungsproblematik für Dein konkretes Problem nun ausschlaggebend ist, weiß ich nicht so richtig. Das hängt davon ab, was genau Du da eigentlich machen willst. Wenn es Dir z.B. darum gehen sollte das Bild abzupausen um eine Zeichnung des Schlosses zu bekommen, die Du auch vernünftig drucken könntest, wäre es ja zweitrangig wie die Qualität der Vorlage aussieht. Hauptsache die Zeichnung bekommt eine ordentliche Qualität. In dem Fall könntest Du einfach die Vorlage auf die gewünschte Größe skalieren, eine transparente Ebene darüber legen und die Vorlage dann sauber abpausen. Die Vorlage würde dann am Ende ja sowieso gelöscht werden. Wichtig wäre halt, dass Du im Zoomfaktor 1:1 eine ordentliche Strichstärke hast. Das kannst Du ja erstmal ausprobieren, bis Du die passende Strichstärke hast, und dann zeichnest Du Dein Bild halt mit dieser Strichstärke nach. Wenn Du die erstmal hast kannst Du sie ja in jedem Zoomfaktor benutzen.

Zum Nachzeichnen bzw. Abpausen kann man übrigens auch das Pfade-Werkzeug benutzen. Das ermöglicht es sehr saubere und exakte Zeichnungen zu erstellen, indem man klickend Schlüsselpunkte setzt und aus diesen Punkten dann Anfasser zieht, mit denen man die Pfadlinien dann modellieren kann. Das empfinden viele zunächst als gewöhnungsbedürftig, wenn man es aber erstmal heraus hat, ist das eine sehr geniale Sache. Am Ende kann man die Pfadlnien, die in GIMP reine Hilfswerkzeuge ohne Bildinformationen sind, automatisch nachziehen lassen - mit jeder beliebigen Pinselspitze - oder eine Auswahl daraus erstellen und sie mit Farbe füllen. Es gibt auch Grafikprogramme wie Inkscape, die auf dieses Pfade-Prinzip spezialisiert sind, sogenannte Vektorgrafik-Programme. Vektorgrafiken haben gegenüber Pixelbildern den Vorteil, dass man sie beliebig ohne Qualitätsverluste skalieren kann. Für detailreiche Bilder wie Fotos sind sie allerdings nicht geeignet.

Ein Tipp übrigens noch, der beim Abpausen bestimmt hilfreich ist: Man kann die Bildansicht nicht nur zoomen und verschieben, sondern auch drehen. Dazu musst Du nur die Shift-Taste und die mittlere Maustaste (Scrollrad) gedrückt halten und mit der Maus ziehen. Um die Ansicht wieder auf den geraden Zustand zurück zu setzen, gehst Du im Menü "Ansicht" auf "Spiegeln und Drehen" (da steht dann noch die aktuelle Gradzahl der Drehung dahinter) und klickst auf den obersten Eintrag "Spiegeln und Drehen zurücksetzen". Das ist nur die Ansicht, wohlgemerkt. Man verändert am Bild selbst nichts indem man die Ansicht dreht, verschiebt oder zoomt. Das sind nur Hilfsmittel zum Arbeiten. Achja, und Spiegeln der Ansicht geht auch. Das ist besonders bei frontalen Portraits manchmal hilfreich um keine schiefen Gesichter zu malen.
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Alt 14.08.2019, 22:49   #5
RohanZockt(YT)
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Zitat:
Zitat von ursa major Beitrag anzeigen
Das mit Shift und Strg hatte ich auch nur sicherheitshalber nochmal klarstellen wollen. Manche fummeln sich da 'nen Wolf und kommen einfach nicht drauf.

Der normale Stift-Modus heißt einfach "Normal". Gleich der erste. Die anderen dienen dazu den Strich auf verschiedene Weisen mit dem Hintergrund (der ja auch schon Striche, Flächen und Verläufe enthalten kann) zu verrechnen, was man in etwa mit einem darüber Belichten vergleichen könnte. Das entspricht auch so ziemlich dem, was die Ebenen-Modi machen. Da gibt es ja auch so ein Modus-Menü ganz oben im Dialog. Bei den Ebenen kann man den Modus allerdings jederzeit noch ändern. Bei einem Pinselstrich geht das nachträglich nicht mehr.

Was das Nachzeichnen oder Abpausen anbelangt, bist Du eigentlich auf dem richtigen Weg. Trotzdem gilt allerdings, dass der Strich eine ausreichende Dicke (Auflösung) haben muss, damit er nicht stufig wirkt. Wie der Strich wirkt solltest Du sowieso im Zoomfaktor 1:1 bzw. 100% beurteilen (die Taste "1" auf der Tastatur). Nur so bekommst Du davon einen zuverlässigen Eindruck. Es macht ja übrigens auch keinen Sinn ein Motiv mit einem Stich nachzuzeichnen, der so dünn ist, dass man ihn dann in der Originalgröße kaum oder gar nicht sieht.

Und übrigens: Du schreibst, dass das Bild Full HD ist. Bedeutet das, dass es sich um einen Video-Screenshot oder ein Wallpaper im Format 1920 x 1080 handelt? Das ist zwar für ein Video-Bild oder ein Wallpaper eine ordentliche Auflösung, für einen Druck wäre es aber nicht viel. Es hätte gerade mal ein Format von (ca.) 162,56 mm x 91,44 mm. Ein Bild, das gedruckt werden soll muss bei einer relativen Auflösung von 300 Pixel per Inch zumindest annähernd die entsprechenden Maße in Millimetern oder Zentimetern aufweisen. Das kannst Du in GIMP mit dem Dialog "Druckgröße" im Menü "Bild" überprüfen, indem Du bei X- und Y-Auflösung "300 Pixel/In" eingibst. Dann werden die Abmessungen in Millimeter automatisch umgerechnet.

Um ein Bild auf die richtige Größe zu bringen skaliert man es (Menü "Bild" > "Bild skalieren") Damit ist Vergrößern und Verkleinern gemeint. Skalieren sollte man Bilder aber immer nur mit Bedacht, nicht zu oft und nicht zu stark. Denn immer wenn man ein Bild skaliert, verliert es mindestens etwas an Qualität. Das bedeutet konkret, dass es entweder pixeliger wird oder an Schärfe verliert (letzteres bei Verwendung einer Interpolationsmethode). In aller Regel ist der Schärfeverlust aber das geringere Problem. Zumal man das durch Nachschärfen ein wenig wieder ausgleichen kann. Aber besser ist es, wenn Skalieren gar nicht nötig wäre. Das kommt zwar selten vor, aber zumindest sollte ein Bild nicht allzu stark vergrößert werden müssen. Verkleinern ist tendenziell weniger problematisch. Stark vergrößerte Bilder wirken aber meist matschig, verwaschen und irritierend detailarm.

Ob diese Skalierungsproblematik für Dein konkretes Problem nun ausschlaggebend ist, weiß ich nicht so richtig. Das hängt davon ab, was genau Du da eigentlich machen willst. Wenn es Dir z.B. darum gehen sollte das Bild abzupausen um eine Zeichnung des Schlosses zu bekommen, die Du auch vernünftig drucken könntest, wäre es ja zweitrangig wie die Qualität der Vorlage aussieht. Hauptsache die Zeichnung bekommt eine ordentliche Qualität. In dem Fall könntest Du einfach die Vorlage auf die gewünschte Größe skalieren, eine transparente Ebene darüber legen und die Vorlage dann sauber abpausen. Die Vorlage würde dann am Ende ja sowieso gelöscht werden. Wichtig wäre halt, dass Du im Zoomfaktor 1:1 eine ordentliche Strichstärke hast. Das kannst Du ja erstmal ausprobieren, bis Du die passende Strichstärke hast, und dann zeichnest Du Dein Bild halt mit dieser Strichstärke nach. Wenn Du die erstmal hast kannst Du sie ja in jedem Zoomfaktor benutzen.

Zum Nachzeichnen bzw. Abpausen kann man übrigens auch das Pfade-Werkzeug benutzen. Das ermöglicht es sehr saubere und exakte Zeichnungen zu erstellen, indem man klickend Schlüsselpunkte setzt und aus diesen Punkten dann Anfasser zieht, mit denen man die Pfadlinien dann modellieren kann. Das empfinden viele zunächst als gewöhnungsbedürftig, wenn man es aber erstmal heraus hat, ist das eine sehr geniale Sache. Am Ende kann man die Pfadlnien, die in GIMP reine Hilfswerkzeuge ohne Bildinformationen sind, automatisch nachziehen lassen - mit jeder beliebigen Pinselspitze - oder eine Auswahl daraus erstellen und sie mit Farbe füllen. Es gibt auch Grafikprogramme wie Inkscape, die auf dieses Pfade-Prinzip spezialisiert sind, sogenannte Vektorgrafik-Programme. Vektorgrafiken haben gegenüber Pixelbildern den Vorteil, dass man sie beliebig ohne Qualitätsverluste skalieren kann. Für detailreiche Bilder wie Fotos sind sie allerdings nicht geeignet.

Ein Tipp übrigens noch, der beim Abpausen bestimmt hilfreich ist: Man kann die Bildansicht nicht nur zoomen und verschieben, sondern auch drehen. Dazu musst Du nur die Shift-Taste und die mittlere Maustaste (Scrollrad) gedrückt halten und mit der Maus ziehen. Um die Ansicht wieder auf den geraden Zustand zurück zu setzen, gehst Du im Menü "Ansicht" auf "Spiegeln und Drehen" (da steht dann noch die aktuelle Gradzahl der Drehung dahinter) und klickst auf den obersten Eintrag "Spiegeln und Drehen zurücksetzen". Das ist nur die Ansicht, wohlgemerkt. Man verändert am Bild selbst nichts indem man die Ansicht dreht, verschiebt oder zoomt. Das sind nur Hilfsmittel zum Arbeiten. Achja, und Spiegeln der Ansicht geht auch. Das ist besonders bei frontalen Portraits manchmal hilfreich um keine schiefen Gesichter zu malen.

**Und übrigens: Du schreibst, dass das Bild Full HD ist. Bedeutet das, dass es sich um einen Video-Screenshot oder ein Wallpaper im Format 1920 x 1080 handelt? Das ist zwar für ein Video-Bild oder ein Wallpaper eine ordentliche Auflösung, für einen Druck wäre es aber nicht viel. Es hätte gerade mal ein Format von (ca.) 162,56 mm x 91,44 mm. Ein Bild, das gedruckt werden soll muss bei einer relativen Auflösung von 300 Pixel per Inch zumindest annähernd die entsprechenden Maße in Millimetern oder Zentimetern aufweisen. Das kannst Du in GIMP mit dem Dialog "Druckgröße" im Menü "Bild" überprüfen, indem Du bei X- und Y-Auflösung "300 Pixel/In" eingibst. Dann werden die Abmessungen in Millimeter automatisch umgerechnet. **

Ja ich meinte 1920x1080 ein Wallpaper ...also um ein Bild abzupausten oder Nachzuzeichnen sollte ich bei Google nach einem 300 Pixel/in" Bild suchen ? oder was genau ? dann probiere ich das wirklich mal bei 1:1 abzupausten und dann mal schauen was daraus wird,tu mich halt schwer mit sowas hab z.b bei deinem Text beim ersten Durchlesen nur die Hälfte verstanden ^^ aber ich danke dir für die Hilfe und werde mich morgen mal dran setzen
RohanZockt(YT) ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2019, 23:56   #6
ursa major
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Nee, zum Abpausen ist die ursprüngliche Größe der Bildvorlage nicht so wichtig. Das eigentliche Bild malst Du ja erst noch selbst. Solange Du die Konturen der Bildvorlage erkennen kannst, die Du nachzeichnen willst, spielt das keine Rolle. Wenn es Dir hingegen darum ginge das Foto selbst für den Druck aufzubereiten, dann wäre die Größe definitiv von Bedeutung. Wie gesagt wäre Dein Full-HD-Bild in Druckauflösung umgerechnet gerade mal 162,56 mm x 91,44 mm groß. Das wäre also etwa im Bereich einer Postkartengröße. Zum Vergleich: Ein Blatt DIN A4 hat 210mm x 297 mm und besteht aus 2480 × 3508 Pixel. Und damit Bilder mit den für die Zielgröße erforderlichen Abmessungen in Pixel waagerecht x Pixel senkrecht in akzeptabler Qualität gedruckt werden, fügt man ihnen die Information hinzu, dass 300 Pixel auf 1 Inch (2,54 cm) kommen sollen - also letztlich wie groß die einzelnen Pixel sein sollen. Denn grundsätzlich haben Pixel keine feste Größe. Fügt man hier einen kleineren Wert in Pixel/Inch hinzu, wird das Bild größer, aber in schlechterer Qualität gedruckt.

Du solltest halt wissen, was Du mit Deinem fertigen Werk mal machen willst. Soll es ein Wallpaper werden? Dann solltest Du es in der Größe in Pixel waagerecht x Pixel senkrecht anfertigen, die Deiner Bildschirmauflösung entspricht. Wenn das z.B. 1920 x 1080 ist, kannst Du das vorliegende Wallpaper einfach abpausen, ohne da irgendwas an der Größe und Auflösung zu drehen. Wenn Du Deine Nachzeichnung hingegen drucken willst, solltest Du Deine Nachzeichnung von Anfang an in den für den Druck benötigten Abmessungen in Millimetern oder Zentimeter bei einer relativen Auflösung von 300 Pixel/Inch erstellen. Denn nachträgliches Skalieren würde Dir Dein Werk wohlmöglich wieder versauen.

Geändert von ursa major (15.08.2019 um 01:09 Uhr)
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15grad , krumm , linie , linien

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