Hallo,
Quellen für Texturen sind für mich in erster Linie eigene Fotografien oder Teile davon. Wiesen, Mauern etc. gibt es praktisch überall. Vorteile sind kein Ärger mit irgendwelchen Urheberrechten und hohe Auflösung der Fotos.
Auch das Internet bietet fast unerschöpfliche Ressourcen, zumindest wenn die Auflösung nicht allzu hoch sein muss. Auch aus mittelgroßen Bildern oder Bildteilen lassen sich durch geschicktes Kacheln, Randlos-Machen und Klonen in kurzer Zeit wunderbare Texturen in fast beliebiger Größe erstellen. Außerdem bieten zahllose Seiten Bildschirmhintergründe Texturen zum Download an, oft sogar kostenlos. Die ersten Google-Treffer sind dabei übrigens meist nicht die besten. Auf den hinteren Rängen tummelt sich dagegen manchmal Erstaunliches. Manchmal hilft auch um die Ecke zu denken. Furnierhändler bieten z. B. viele hochauflösende Fotos ihrer Holzoberflächen-Produkte. Der Baustoffhandel hat schönsten Marmor oder auch Betonplatten im bebilderten Angebot, Reiseveranstalter werben mit sonnendurchfluteten Pools, in denen das Wasser Wellenmuster formt ... . Man sollte solche Bilder aber tunlichst so verwenden, dass keine Konflikte mit dem Urheberrecht entstehen.
Tolle Texturen lassen sich auch mit selbst erstellten oder aus dem Netz geladenen Pinseln erstellen, gerade was Ornamente oder Naturerscheinungen wie Schneefall, Blitze, Sand etc angeht.
Auch bestimmte Filter sind recht nützlich. So lässt sich z. B. mit den Filttern "HSV-Rauschen" und "Bewegungsunschärfe" das schönste "Sauwetter" erzeugen. Auch für Holztexturen, Metalle, Wasser, Plastik und viele mehr gibt es im Netz Anleitungen, wie diese mit Hilfe von Filtern erstellbar sind. Natürlich gibt es auch kostenlose oder käufliche Texturfilter wie Ulead Art Texturre (free) oder die Eyes Candy-Filter (kommerziell).
Für Hardcore-Fälle gibt es auch Foto-Datenbanken, wie Fotolia oder Shutterstock, die gegen Cash fast alles anbieten, was man sich vorstellen kann. Aus der Vorschau, die sich oft stark vergrößern lässt, können mitunter per Screenshoot kleine wasserzeichnfreie Häppchen ergattert werden, die sich ebenfalls als Ausgangsbasis für Texturen eigenen. Fischhuppenmuster, Haut, bei der man jede Pore sehen kann detailreiche Gewebestrukturen und vieles mehr lässt sich mit diesen Häppchen produzieren.
Auch mit Hilfe des Scanners lassen sich viele Texturen erzeugen.
Du siehst, an Texturen zu kommen ist wirklich kein Problem
Grüße
Rawo
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