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Alt 09.03.2010, 11:19   #1
aliB
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Standard Bild nahtlos kacheln

Hallo Gimp Nutzer, ich möchte das angehängte Bild auf 300 x 188 Pixel verkleinern und nahtlos auf einer Fläche von 2816x2120 so skalieren, dass es nicht so aussieht als wäre es gekachelt. Ich möchte also ein kleines Blumenfeld erstellen.
Jetzt hab ich schon einige Tutorials zum Thema Kacheln gelesen, aber alle gehen von einem Bild aus, das halbwegs symmetrisch ist. Ist das, was ich vorhabe mit diesem Ausgangsbild überhaupt machbar?

Ich habe mal Software gesehen, die sowas machen konnte, habe aber leider den Namen vergessen.

Bin für jede Hilfe dankbar.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	01293_purpleflowers_1920x1200.jpg
Hits:	46
Größe:	105,6 KB
ID:	2590  
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Alt 09.03.2010, 11:55   #2
lox2eagle
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Versuch Dich mal mit dem Resynthesizer oder dem dort verlinkten Texturize Plug-In. Der Resynthesizer bietet im Allgemeinen die schöneren Ergebnisse.
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Alt 09.03.2010, 14:21   #3
Nigel
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Funktioniert Resynthesizer noch unter 2.6.7?
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Alt 09.03.2010, 14:24   #4
aliB
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Hallo lox2eagle,
danke für deine Antwort, hab ich gleich versucht bei mir (OpenSuse 11.2) zu installieren.

Allerdings führt ein
Code:
make
make install
zu folgendem Fehler:
Code:
g++ `gimptool-2.0 --cflags` -O3 -fno-common -ffast-math -frename-registers -fomit-frame-pointer -o resynth resynth.cc `gimptool-2.0 --libs` -lm
/bin/sh: g++: Kommando nicht gefunden.
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Alt 09.03.2010, 14:36   #5
Palatin
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Also unter "Filter->Abbilden->Nachtlos machen" hat Gimp auch eine eingebaute Funktion um ein Bild symetrisch zu machen. Ob die Ergebnisse gut sind weiß ich aber nicht.
__________________
Palatin @ deviantART.com
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Alt 09.03.2010, 14:56   #6
lox2eagle
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Hast Du überhaupt den ganzen dev-Kram drauf? Ist ja seit kürzerem nicht mehr unbedingt Standard. Installier Dir mal die gcc-Pakete bzw. installiere Dir die Standardpakete aus der Developement‑Gruppe. (Keine Ahnung, wie genau das bei Open-SuSE gemacht wird.) Dann wirst Du noch (ein) gimp‐devel‑Paket(e) finden, die(/das) brauchst Du auch.
lox2eagle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2010, 15:20   #7
aliB
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Hab ich auch gerade gemerkt. Nachdem ich gcc installiert hatte funktioniert alles einwandfrei.

Vielen herzlichen Dank für deine Hilfe!

Jetzt muss ich nur noch herausfinden wie ich mit dem Plugin mein gewünschtes Resultat erreiche
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Alt 09.03.2010, 17:48   #8
lox2eagle
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Mach erst mal alles im Miniaturformat:
  • Vorlage verkleinern
    auf gewünschte Vervielfachung resynthetisieren
    unschöne Stellen per «Smart Remove Selection» reparieren
    Vergrößern und Weichzeichnen, um es
    als Map zum erneuten Resynthesizen der unskalierten Vorlage zu verwenden.
Spart enorm viel Renderzeit und Frust über Unvollkommenheiten im Ergebnis
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Alt 10.03.2010, 15:31   #9
aliB
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Hallo lox2eagle,
hab jetzt versucht nach deiner Anleitung vorzugehen.

Folgendes habe ich gemacht.
1. Ebene (1920x1200) mit dem Bild dupliziert
2. Kopie deutlich verkleinert, Fehler korrigiert
3. Kopie wieder auf 1920x1200 skaliert
4. Resynthesizer Plugin aufgerufen
5. Kopie-Ebene als Input-Map und Original-Ebene als Output Ebene gesetzt.

Allerdings bekomme ich beim Resynthsize Plugin nur die Meldung "Input texture is too small" obwohl beide Ebenen gleich groß sind.

Hoffe du kannst mir helfen.
aliB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2010, 18:27   #10
lox2eagle
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Moment ... die input map entspricht bei diesem Vorgehen der Quellebene, bzw. einer herumskalierten, weichgezeichneten Kopie davon. Gehe ganz sicher, daß Quellbild und Input-Map gleich groß sind.

Die Output Map besteht aus der skalierten und auch etwas weichgezeichneten, resynthetisierten Ebene aus der Miniatur. (Alternativ einem weichgezeichneten Duplikat der Quelle)


Hab hier mal nen Mini-Walkthrough bebildert:
Als erstes wird das Bild auf die gewünschte Größe gebracht. Das Quellbild bleibt, wie es ist.


Ein Duplikat wird anschließend auf bequeme Maße herunterskaliert, um die Vorarbeit weniger rechen- und zeitintensiv zu gestalten. Es wird einfach vom skalierten Quellbild auf eine neue Ebene im skalierten Duplikat resynthetisiert:

(Falls das erste Ergebnis gar nicht zusagt, kann der Filter einfach noch mal angewandt werden. Das Ergebnis wird ein anderes sein.)

Anschließend werden (z.B. per Quickmask und Stift) Regionen mit Fehlern ausgewählt und erneut aus dem verkleinerten Quellbild resynthesized. Im Resynthesizer sollte dazu das Häkchen bei «fit output to bordering pixels» gesetzt sein. (Alternativ kann auch das Smart-Remove-Script verwendet werden – funktioniert nur leider nicht so recht unter Windows.)

[1]Bild; [2,3]Auswahl per Quickmask; [4]Resynthetisierte Auswahl
Es ist gut möglich, daß dieser Vorgang mehrere Schritte benötigt. Ich hab hier nur mal exemplarisch gearbeitet: Ein paar Blümchen und welke Blüten «störten» mich.

Wenn einem die Miniatur gefällt, wird sie auf Wunschbildgröße hochskaliert und so weit weichgezeichnet, daß Skalierungsartefakte einigermaßen verschwinden. In diesem Fall reichten ~3–5px. Das ist unsere Output-Map.

Der Einfachheit halber dupliziere ich das Quellbild und zeichne das mit identischem oder etwas größerem Radius weich. Damit produziere ich die Input-Map.

Per Texture‑Transfer resynthesize ich auf eine neue Ebene in Bildgröße nun aus dem Quellbild per weichgezeichnetem Quellbild nach der hochskalierten Miniatur.


Dadurch entsteht eine an der Miniatur orientierte Resynthese aus dem Quellbild:

Großer Vorteil ist, daß gröbere Bildfehler schon im Miniaturformat ausgemerzt wurden. Sonst könnte man hier noch Stunden damit verbringen ^^

Natürlich kann man auch hier noch analog zum Vorgang in der Miniatur noch kleine Fehler ausmerzen, die im Übertrag entstanden sind.


Gruß,
Loxi
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