Moment ... die input map entspricht bei diesem Vorgehen der Quellebene, bzw. einer herumskalierten, weichgezeichneten Kopie davon. Gehe ganz sicher, daß Quellbild und Input-Map gleich groß sind.
Die Output Map besteht aus der skalierten und auch etwas weichgezeichneten, resynthetisierten Ebene aus der Miniatur. (Alternativ einem weichgezeichneten Duplikat der Quelle)
Hab hier mal nen Mini-Walkthrough bebildert:
Als erstes wird das Bild auf die gewünschte Größe gebracht. Das Quellbild bleibt, wie es ist.
Ein Duplikat wird anschließend auf bequeme Maße herunterskaliert, um die Vorarbeit weniger rechen- und zeitintensiv zu gestalten. Es wird einfach vom skalierten Quellbild auf eine neue Ebene im skalierten Duplikat resynthetisiert:
(Falls das erste Ergebnis gar nicht zusagt, kann der Filter einfach noch mal angewandt werden. Das Ergebnis wird ein anderes sein.)
Anschließend werden (z.B. per Quickmask und Stift) Regionen mit Fehlern ausgewählt und erneut aus dem verkleinerten Quellbild resynthesized. Im Resynthesizer sollte dazu das Häkchen bei «fit output to bordering pixels» gesetzt sein.
(Alternativ kann auch das Smart-Remove-Script verwendet werden – funktioniert nur leider nicht so recht unter Windows.)
[1]Bild; [2,3]Auswahl per Quickmask; [4]Resynthetisierte Auswahl
Es ist gut möglich, daß dieser Vorgang mehrere Schritte benötigt. Ich hab hier nur mal exemplarisch gearbeitet: Ein paar Blümchen und welke Blüten «störten» mich.
Wenn einem die Miniatur gefällt, wird sie auf Wunschbildgröße hochskaliert und so weit weichgezeichnet, daß Skalierungsartefakte einigermaßen verschwinden. In diesem Fall reichten ~3–5px. Das ist unsere Output-Map.
Der Einfachheit halber dupliziere ich das Quellbild und zeichne das mit identischem oder etwas größerem Radius weich. Damit produziere ich die Input-Map.
Per Texture‑Transfer resynthesize ich auf eine neue Ebene in Bildgröße nun aus dem Quellbild per weichgezeichnetem Quellbild nach der hochskalierten Miniatur.
Dadurch entsteht eine an der Miniatur orientierte Resynthese aus dem Quellbild:

Großer Vorteil ist, daß gröbere Bildfehler schon im Miniaturformat ausgemerzt wurden. Sonst könnte man hier noch Stunden damit verbringen ^^
Natürlich kann man auch hier noch analog zum Vorgang in der Miniatur noch kleine Fehler ausmerzen, die im Übertrag entstanden sind.
Gruß,
Loxi