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Vollständige Version anzeigen : ...just war?


Danny
26.11.2006, 02:30
ich habe zwei bilder zum thema irak-krieg gemacht...naja, würde mich über kritik freuen :)



e: thread kann gelöscht werden

TheGrudge
26.11.2006, 02:51
beim zweiten hast du dich verschrieben (soilder)...

Danny
26.11.2006, 02:56
beim zweiten hast du dich verschrieben (soilder)...

verdammt >_< .. danke dass du mich darauf hingewiesen hast

sn00zer
26.11.2006, 12:34
Das erste sehr gut.
Beim zweiten kommt die Stimmung irgendwie nicht so rüber...
Aber technisch trotzdem gut ;-)

Scarab
26.11.2006, 12:47
das erst find ich super und das zweite ist auch gut.
wo hast du die quellbilder her? ich nehm mal an das die lizenzfrei sind.

Hans
26.11.2006, 15:46
Sorry, spricht mich garnicht an. Sieht aus wie aus einer Werbebroschüre des US Verteidigungsministeriums.

Wenn ich an Krieg denke, denke ich eher an die Gegenseite. Mit Gegenseite meine ich die Leute die es ausbaden dürfen, die absolut keine Chance haben Ihren Ar.... ins Trockene zu retten sondern ob sie wollen oder nicht, einfach nur den Kopf hinhalten müssen.

Das ist mein Standpunkt, den du teilen kannst, aber nicht musst. Klar leidet der einfache amerikanische Soldier auch, aber scheint mir da doch ein ziemliches Ungleichgewicht zwischen ihm und der betroffenen Zivilbevölkerung zu sein.

Scarab
26.11.2006, 16:03
Sorry, spricht mich garnicht an. Sieht aus wie aus einer Werbebroschüre des US Verteidigungsministeriums.

Wenn ich an Krieg denke, denke ich eher an die Gegenseite. Mit Gegenseite meine ich die Leute die es ausbaden dürfen, die absolut keine Chance haben Ihren Ar.... ins Trockene zu retten sondern ob sie wollen oder nicht, einfach nur den Kopf hinhalten müssen.

Das ist mein Standpunkt, den du teilen kannst, aber nicht musst. Klar leidet der einfache amerikanische Soldier auch, aber scheint mir da doch ein ziemliches Ungleichgewicht zwischen ihm und der betroffenen Zivilbevölkerung zu sein.

solche bilder kann man hier nich zeigen, die müsste man dann auf "ratten.com" hochladen.

Danny
26.11.2006, 16:16
Sorry, spricht mich garnicht an. Sieht aus wie aus einer Werbebroschüre des US Verteidigungsministeriums.

Wenn ich an Krieg denke, denke ich eher an die Gegenseite. Mit Gegenseite meine ich die Leute die es ausbaden dürfen, die absolut keine Chance haben Ihren Ar.... ins Trockene zu retten sondern ob sie wollen oder nicht, einfach nur den Kopf hinhalten müssen.

Das ist mein Standpunkt, den du teilen kannst, aber nicht musst. Klar leidet der einfache amerikanische Soldier auch, aber scheint mir da doch ein ziemliches Ungleichgewicht zwischen ihm und der betroffenen Zivilbevölkerung zu sein.


ähmm sorry aber du hast dir das zweite bild auch ganz genau angschaut? ich denke nicht dass das bilder aus eine werbebroschüre wären...ein verstümmelts kind und ein brenneder us-soldat, damit macht man keine gute werbung Oo

@Scarab: oha ich muss zugeben daran hab ich gar net gedacht °_° hatte die bilder von googel

Hans
26.11.2006, 16:21
..... die müsste man dann auf "ratten.com" hochladen.Moment mal, du verwechselst da etwas. Man kann das Leid eines Menschen auch zeigen, ohne in Brutalität auszuarten. OK, dann musst du zwar manches mal einiges weglassen, aber ist Brutalität denn wirklich die Vorraussetzung um wirklich Wirkung zu erziehlen?

Ich behaupte mal, wenn die Bilder zu brutal rüberkommen, werden die ganz schnell weggeklickt (und sei es nur aus Scham, weil ja jeden Moment die Frau / Freundin / oder sonst wer um die Ecke kommen könnte).

Hans
26.11.2006, 16:30
:oops:Mit dem zweiten Bild hast du mich jetzt aber wirklich reingelegt :oops: Habe die beiden "kleinen Anhänge" als Vorschaubild für einen weiterführenden Link gehalten. Ich geb's zu, mal eben viel zu oberflächlig drübergehuscht und da einem der Aufbau bekannt vorkam, nicht weiter hingesehen :confused: In dem Zusammenhang ist mein Kommentar zu dem Gesamtbild natürlich nicht haltbar.

Möchte eigentlich wissen, wieviele andere auch über den Bildaufbau gestolpert sind?

Danny
26.11.2006, 16:30
Moment mal, du verwechselst da etwas. Man kann das Leid eines Menschen auch zeigen, ohne in Brutalität auszuarten. OK, dann musst du zwar manches mal einiges weglassen, aber ist Brutalität denn wirklich die Vorraussetzung um wirklich Wirkung zu erziehlen?

Ich behaupte mal, wenn die Bilder zu brutal rüberkommen, werden die ganz schnell weggeklickt (und sei es nur aus Scham, weil ja jeden Moment die Frau / Freundin / oder sonst wer um die Ecke kommen könnte).

natürlich kann man auch andere bilder verwenden aber nur durch "solche" schockierenden fotos kann man den leuten überhaupt klar machen was krieg eigentlich bedeutet. und krieg ist grausam, brutal und sinnlos und die öffentlichkeit und die medien bemühen sich immer diese seite des krieges in zeiten von ferngesteuerten bomen die ein ziel punktgenau treffen können unter den tisch fllen zulassen. es gibt keinen "sauberen" krieg aber die öffentlichkeit und die millitärs sich das gerne einreden. meines erachtens kann man sie nur mit solchen bildern, die einen sprichwörtlichen "vorschlaghammer-effekt" haben wirklich erreichen und etwas in ihnen bewegen

edit: kann jedem mal passieren ^^ schwam drüber

Hans
26.11.2006, 16:37
OK, da ist der Vorschlaghammereffekt und da ist die Diskussion über das Verbot von Killerspielen. Irgendwie geht hier was nicht zusammen. Wo ist da der gemeinsame Nenner?

Der einzigste Unterschied ist doch, das eine ist die Realität und das andere das Hirngespinst eines Programmierers. Und letzteres ist glaube ich so gut, dass man als real erachten kann. Sorry, ich kenne keine Killerspiele wie CS & Co also notfalls mal ne Korrektur anbringen.

HaMF
26.11.2006, 18:40
Kritik: Beim zweiten Bild hätte ich beiden rechten bilder in SW eingefügt... dann hat man an dem Bild länger zu denken. Ich weiß, dass dann das Feuer nicht so sehr rauskommt. Allerdings würd es zur Wirkung des Bilder meiner Meinung nach beitragen. Was du auch machen könntest wäre, den beiden rechten Bildern (die übrigens noch ein bisschen größer sein könnten) so ne art "Sin City"-Style zu verpassen. D.h. in schwarz weiß umwandeln, und nur die Hauptsache (die Verbände bzw das Feuer) farbig lassen. Dazu müssten die Bilder dann allerdings ein bisschen größer sein...

Gruß HaMF

renegArt
26.11.2006, 19:14
Wenn ich an Krieg denke, denke ich eher an die Gegenseite. Mit Gegenseite meine ich die Leute die es ausbaden dürfen, die absolut keine Chance haben Ihren Ar.... ins Trockene zu retten sondern ob sie wollen oder nicht, einfach nur den Kopf hinhalten müssen.

naja, der einzige unterschied zum durchschnittlichen us-soldaten ist wohl, dass jener im irak teils sicherer lebt, als daheim in den slums von detroit. die echten schweine furzen in washington die sessel warm und werden nicht einmal durch friendly fire bedroht. nicht umsonst wird bushs kabinett als chickenhawks (http://www.nhgazette.com/news/chickenhawks/chickenhawk_headquarters/) bezeichnet. bush selbst wurde vom reichen papa freigekauft, nachdem er von seinem "dienst" bei der homeland security desertiert war (awol = absent without leave).

das sind die leute, die andere ohne skrupel ins gemetzel schicken.

Man kann das Leid eines Menschen auch zeigen, ohne in Brutalität auszuarten.

hmmm... meinst du sowas? http://www.war-photographer.com/de/ aber auch weltklasse-fotografen wie jim nachtwey kommen nicht immer ohne schockkeule aus.

aber nur durch "solche" schockierenden fotos kann man den leuten überhaupt klar machen was krieg eigentlich bedeutet.

leider erreichst du damit nur jene leute, die sich ohnehin in ihrer grundhaltung bestätigt fühlen. bei anderen, die evtl meinen, sie könnten unter rechtfertigungsdruck geraten, geht dann einfach der mentale rolladen runter. das soll dich aber von solchen montagen nicht abhalten.

passend dazu mein lieblingszitat von knigge... genau, jenem sprichwörtlichem knigge ;)

Daß man in Gegenwart eines Offiziers nie, auch nicht das mindeste, zum Nachteil dieses Standes vorbringen dürfe, versteht sich wohl um so mehr von selbst, da es in der Tat nötig ist, daß der Soldat seinen Stand für den ersten und wichtigsten in der Welt halte. - Denn was soll ihn denn bewegen, sich einer so beschwerlichen und gefährlichen Lebensart zu widmen, wenn es nicht die Ansprüche auf Ruhm und Ehre sind?

http://www.freiherr-von-knigge.de/gedichte/iii6_3.htm

Dazu müssten die Bilder dann allerdings ein bisschen größer sein...

platz wäre ja noch genug, um die beistell-bilder zu vergrößern, bis die außenkanten mit dem hauptmotiv bündig abschließen.

Hans
26.11.2006, 22:18
naja, der einzige unterschied zum durchschnittlichen us-soldaten ist wohl, dass jener im irak teils sicherer lebt, als daheim in den slums von detroit.Ja, so kann man das was ich meinte auch treffend ausdrückendie echten schweine furzen in washington die sessel warm und werden nicht einmal durch friendly fire bedroht.Ich habe nichts anderes behauptet. *stinktdasnicht?*

http://www.war-photographer.com/de/ Also der Site kann ich etwas abgewinnen. Bei den Bildern die ich da gesehen habe, macht sich natürlich Betroffenheit breit, auch wenn der Fotograf da sehr behutsam zu Werke geht.

Ich selbst habe da erhebliche Probleme, bei Problembildern "einfach draufzuhalten", weil ich dadurch auch immer mindestens einen Menschen bloß stelle. Und das mag ich garnicht. Da ich die Fotografie zum Hobby betreibe, kann ich da durchaus mit leben.

Übrigens, wie es auf der anderen Seite des Krieges zugeht, kann jeder mal nachlesen. Loung Ung hat Ihre Kindheit in "Der weite Weg der Hoffnung" ausgiebig beschrieben (ISBN 3596152879). Macht sich bestimmt schick unterm Weihnachtsbaum, wenn sie beschreibt wie man einen mehrer Tagen alten Tierkadaver verspeist hat damit man mal wieder zu Kräften kam, oder wie man einem roten Khmer schön langsam an einem Stuhl gefesstelt Stück für Stück mit einem normalen kleinen Hammer aus Rache erschlagen hat.

renegArt
27.11.2006, 02:26
Bei den Bildern die ich da gesehen habe, macht sich natürlich Betroffenheit breit, auch wenn der Fotograf da sehr behutsam zu Werke geht.

nachtwey ist nicht umsonst von magnum photos angeheuert worden.

"Magnum is a community of thought, a shared human quality, a curiosity about what is going on in the world, a respect for what is going on and a desire to transcribe it visually."
henri cartier-bresson (http://agency.magnumphotos.com/about/about.aspx)