flashnfantasy
24.11.2005, 17:08
Mit dem Release-Kandidate 0.2 hat Hugin eine ziemlich stabile und zuverlässige Version rausgebracht.
Zumindest unter Windows habe ich keine 'Memory-Leaks' oder 'Null-Pointer' Meldungen mehr.
Ehrlich gesagt, halte ich Hugin für eine der besten freien Software-Pakete, die je geschrieben wurden.
Ein Großteil meiner Freizeit verbringe ich unter Brücken (nein, ich bin kein Clochard), nahe großen Gebäuden oder an tollen Aussichtspunkten, um hunderte von Bildern zu machen.
Ein paar Tipps stehen schon im eigentlichen Hugin-Thread:
http://www.gimpforum.de/ftopic748.html
In diesem eigenen Thread möchte ich vorallem mal Autopano vorstellen und beschreiben. Die aktuelle Version von Autopano hat keine Anleitung.
Die auf der Website vorgestellte Anleitung ist eine ältere Version...
Zudem will ich ein paar Hinweise zum Optimizer-Lauf bei Hugin geben - weil ich denke, daran verzweifeln die meisten Hugin-Anfänger.
Autopano erzeugt ein .pto File, daß von Hugin gelesen werden kann.
In diesem .pto File sind 'nur' übereinstimmende Punkte für die einzelnen Bilder gesucht worden.
Für gewöhnlich kann man damit sofort den Optimizer-Lauf von Hugin starten.
Im besten Fall (was etwa 90% aller Fälle ausmacht) wird das fertigen Panorama ohne einen einzigen Eingriff korrekt erstellt.
Autopano-GUI
2494
Bei Autopano-GUI handelt es sich um ein Programm, daß mit im Paket von Hugin RC0.2 enthalten ist.
Die Bedienung ist eigentlich beschränkt auf die Eingabe der Parameter, eine Bild-Punkt-Kontrolle ist nicht vorgesehen.
Nach dem Beenden des Rechen-Algorithmus schließt man das Fenster.
Im einzelnen geht man so vor.
1. Man lädt die Bilder, die man zu einem Panorama zusammenfügen will.
2. Man sucht das Ziel-Verzeichnis raus.
Dieser Schritt ist ein wenig unintuitiv.
Man klickt sich in das Verzeichniss, daß man haben will, gibt einen passenden Namen ein und schließt das Fenster.
Wenn man das .pto-File im gleichen Verzeichniss haben will wie die Bilder (was für mich eigentlich logisch ist), dann kann man auf das Häkchen bei den absolute Pfade verzichten. Das hat auch den Vorteil, daß man später die Bilder samt pto-File problemlos verschieben kann.
3. Keypoints-Qualität
Hier sollte man erstmal mit wenigen Bildern testen, was gerade noch an Geschwindigkeit erträglich ist - weil ich habe das Gefühl, daß die Rechenzeit und der Speicherbedarf massiv ansteigen bei mehr Keypoints.
Bei höheren Werten steigt aber auch die Qualität der rausgesuchten Punkte.
Für gewöhnlich halte ich die Keypoints im Speicher (keep in memory only) - ehrlich gesagt, ich wüsste nicht, was ein Normalsterblicher mit 100ten von Keypoints in einem File anfangen soll...
4. Filter
Zuerst gibt man an, wieviele von den 'Keypoints' letztendlich für die Berechnung des Panoramas verwendet werden sollen.
12 Punkte ist ein ziemlich üblicher Wert.
RANSAC - Filtration sollte man nur anklicken, wenn bei den Bildern sich Teile ändern (zB. vorbeilaufende Menschen oder fahrende Autos).
Ansonsten verlängert RANSAC die Rechenzeit enorm und erzeugt schlechtere Ergebnisse.
AREA - Filtration hingegen ist sinnvoll. Mit AREA werden die ausgewählten Punke mehr über das Bild verteilt, was den Optimizer-Lauf stabiler macht.
5. Refinement
Das Refinement habe ich als eine Art Logik-Kontrolle des Ergebnisses verstanden.
Ich nehme sie einfach dazu (Enable Häkchen setzen), in der Hoffnung, damit das letzte bischen Qualität rauszuholen...
Die Qualität des Refinement steigt, wenn man mean statt bei middle anklickt.
Insgesamt kann ich nicht sagen, was Refinement macht, es ist für mich einfach nur eine Qualitätskontrolle.
6. Compute
Sobald man Compute gedrückt hat ist der Rechner beschäftigt - manchmal auch Stunden.
Und hier ist das Problem, zumindest bei Windows, dieser Prozess ist ziemlich wackelig, man sollte nicht die Prio runtersetzen, um parallel am PC arbeiten zu können.
Man sollte einfach warten, bis der Prozess fertig ist.
Nach dem Ende des Rechenschrittes gibt es kein Feuerwerk oder ähnliches ;-). Nun einfach das Fenster schliessen.
Hugin-Tipps
Eigentlich könnte das bei der Menge ein eigener Thread werden...
Alle Tipps beschränken sich auf das Tuning des Optimierers.
Typische Probleme sind:
Das Panorama sieht total durcheinander aus:
2495
Meist geht das einher mit entweder dieser Meldung:
2496
oder es kommen als maximale Abweichung ziemlich große Werte (alles was über 5 ist, ist groß !)
2497
Ein Großteil des Optimizers ist ein mathematisches Approximationsverfahren, das Schritt für Schritt die freien Parameter wie Bildwinkel, Bildposition, Verzeichniss etc. ermittelt.
Je mehr Parameter man im Optimierungsverfahren zulässt, umso wahrscheinlicher ist es, daß sich der Optimizer 'verrennt' also ein Suboptimales Ergebniss findet.
Viele Tricks im folgenden haben eines gemeinsam:
Der Optimizer bekommt zu Anfang nur eine eingeschränkte Anzahl von Parametern.
Und erst nach und nach alle Parameter, um zu einem endgültigen Ergebniss zu kommen.
Tipp 1
Der stabilste und zuverlässigste Start des Optimiers ist
"Positionen inkrementell, von Anker beginnend".
das Ergebniss rückt die Bilder meist zumindest in die richtige Position.
Anschliessend nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r)"
Es werden dabei nur die Parameter für Richtung, Höhe und Rollen (=Schieflage) des Bildes berücksichtigt
Anschliessend nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r,v)"
Jetzt wird noch der Bildwinkel berücksichtigt (=Zoom)
Zum Abschluß nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r,v,b)"
Jetzt wird noch das Verzeichniss der Linse eingerechnet (zB tonnenförmig)
Das Problem dabei ist, daß v, also der Zoombereich eigentlich ein ziemlich wichtiger Wert ist, und man sollte ihn schon ziemlich gut zu Anfang schätzen.
Man kann es auch mal mit einer manuellen Einstellung versuchen und zu Anfang nur y,p optimieren (wenn man der Überzeugung ist, daß man kaum Schieflage in den Bildern hat).
Tipp 2
Manuelles korrigieren eines mißlungenen Optimizerlaufs.
Am Beispiel des Strommastes kann ich ein Problem schildern, daß man nach einem mißlungen Optimizerlaufs hat.
Das Ergebnis wird duch keinen anderen Optimizer besser.
Für den Optimizer ist das verpfuschte Ergebniss erstmal stabil.
Jetzt müssen wir das Ergebnis erstmal wieder zurücksetzen:
Wir gehen auf den Reiter Bilder, markieren alle Bilder und setzen entweder alle oder zumindest einige Parameter wieder auf 0 zurück.
2498
Auf der Seite 'Kamera und Objektiv' setzen wir den Bildwinkel auf einen brauchbaren Wert.
Was für ein Wert brauchbar ist hängt sehr vom Zoom und Kamera-Eigenschaften ab.
Bei meiner Digitalkamera mit einem entsprechenden Verlängerungsfaktor für den Chip liegt der Wert bei 53 für Weitwinkel und 28 für Zoom.
Aus anderen Projekten kenne ich halt gute Werte, die meistens dann auch die endgültigen Werte sind.
Schließlich sollten wir schauen, ob alle Objektive die gleiche Nummer haben (wenn wir nur mit einer Brennweite arbeiten).
Ansonsten gibt es bei 'Kamera und Objektiv' die Möglichkeit, die Objektivgruppen zu setzen, bzw. anzupassen.
Für gewöhnlich sollten alle Bilder in einer Gruppe sein (meist die Gruppe 0).
Falls wir doch mal mit unterschiedlicher Brennweite gearbeitet haben, was ja ausser der Verzerrung ja auch die Raumtiefe ändert, dann sollten wir dafür eine andere Objektivgruppe wählen.
Tipp 3
Setzen einer horizontalen oder vertikalen Linie.
Meine Beobachtung ist, daß Linien einen sehr starken Einfluß auf den Optimizer haben, und sind damit auch ein sehr gutes Mittel, einen Optimizer-Lauf zu korrigieren.
Das Setzen einer Linie erfolgt immer per Hand, nie durch Autopano.
Die Linie darf sogar auf dem gleichen Bild sein.
Günstigerweise sucht man sich aber eine Linie, die möglichst zwei weit entferte Punkte miteinander verbindet.
Fast immer muß ich bei 360° Panoramas zwei horizontale Linien setzen, weil sich sonst meist das Bild krümmt wie ein chinesischer Drache.
Tipp 4
Suche nach Ausreissern aus Autopano.
Auch Autopano irrt sich mal.
In meinem Beispiel ist Autopano mit den vielen ähnlich aussehenden Querstreben des Hochspannungsmastens durcheinandergekommen.
Sobald man ein halbwegs brauchbares Panorama hat, geht man auf den Knopf in der Menüleiste "Kontrollpunkte anzeigen".
Die Kontrollpunkte sortiert man nach Größe.
In meinem Fall sah das so aus:
2499
Man sieht, zwei Werte, beide in den Bildern 3 und 6, sind ziemlich hoch.
Hierbei handelt es sich um falsche Zuordnungen aus Autopano.
Diese beiden Werte werden immer verhindern, daß das Panorama vernünftig berechnet wird.
Wir suchen uns die beiden Bilder raus, gehen unten auf das Punktepaar mit den entsprechenden Werten, und löschen das Paar.
Meist reicht das schon, und es sind meist auch noch genügend Punkte vorhanden für den Optimizer.
...
Eigentlich kämen jetzt noch Hinweise zum Positionsanker, aber das kann man auch selbst ganz schnell lernen.
Zumindest unter Windows habe ich keine 'Memory-Leaks' oder 'Null-Pointer' Meldungen mehr.
Ehrlich gesagt, halte ich Hugin für eine der besten freien Software-Pakete, die je geschrieben wurden.
Ein Großteil meiner Freizeit verbringe ich unter Brücken (nein, ich bin kein Clochard), nahe großen Gebäuden oder an tollen Aussichtspunkten, um hunderte von Bildern zu machen.
Ein paar Tipps stehen schon im eigentlichen Hugin-Thread:
http://www.gimpforum.de/ftopic748.html
In diesem eigenen Thread möchte ich vorallem mal Autopano vorstellen und beschreiben. Die aktuelle Version von Autopano hat keine Anleitung.
Die auf der Website vorgestellte Anleitung ist eine ältere Version...
Zudem will ich ein paar Hinweise zum Optimizer-Lauf bei Hugin geben - weil ich denke, daran verzweifeln die meisten Hugin-Anfänger.
Autopano erzeugt ein .pto File, daß von Hugin gelesen werden kann.
In diesem .pto File sind 'nur' übereinstimmende Punkte für die einzelnen Bilder gesucht worden.
Für gewöhnlich kann man damit sofort den Optimizer-Lauf von Hugin starten.
Im besten Fall (was etwa 90% aller Fälle ausmacht) wird das fertigen Panorama ohne einen einzigen Eingriff korrekt erstellt.
Autopano-GUI
2494
Bei Autopano-GUI handelt es sich um ein Programm, daß mit im Paket von Hugin RC0.2 enthalten ist.
Die Bedienung ist eigentlich beschränkt auf die Eingabe der Parameter, eine Bild-Punkt-Kontrolle ist nicht vorgesehen.
Nach dem Beenden des Rechen-Algorithmus schließt man das Fenster.
Im einzelnen geht man so vor.
1. Man lädt die Bilder, die man zu einem Panorama zusammenfügen will.
2. Man sucht das Ziel-Verzeichnis raus.
Dieser Schritt ist ein wenig unintuitiv.
Man klickt sich in das Verzeichniss, daß man haben will, gibt einen passenden Namen ein und schließt das Fenster.
Wenn man das .pto-File im gleichen Verzeichniss haben will wie die Bilder (was für mich eigentlich logisch ist), dann kann man auf das Häkchen bei den absolute Pfade verzichten. Das hat auch den Vorteil, daß man später die Bilder samt pto-File problemlos verschieben kann.
3. Keypoints-Qualität
Hier sollte man erstmal mit wenigen Bildern testen, was gerade noch an Geschwindigkeit erträglich ist - weil ich habe das Gefühl, daß die Rechenzeit und der Speicherbedarf massiv ansteigen bei mehr Keypoints.
Bei höheren Werten steigt aber auch die Qualität der rausgesuchten Punkte.
Für gewöhnlich halte ich die Keypoints im Speicher (keep in memory only) - ehrlich gesagt, ich wüsste nicht, was ein Normalsterblicher mit 100ten von Keypoints in einem File anfangen soll...
4. Filter
Zuerst gibt man an, wieviele von den 'Keypoints' letztendlich für die Berechnung des Panoramas verwendet werden sollen.
12 Punkte ist ein ziemlich üblicher Wert.
RANSAC - Filtration sollte man nur anklicken, wenn bei den Bildern sich Teile ändern (zB. vorbeilaufende Menschen oder fahrende Autos).
Ansonsten verlängert RANSAC die Rechenzeit enorm und erzeugt schlechtere Ergebnisse.
AREA - Filtration hingegen ist sinnvoll. Mit AREA werden die ausgewählten Punke mehr über das Bild verteilt, was den Optimizer-Lauf stabiler macht.
5. Refinement
Das Refinement habe ich als eine Art Logik-Kontrolle des Ergebnisses verstanden.
Ich nehme sie einfach dazu (Enable Häkchen setzen), in der Hoffnung, damit das letzte bischen Qualität rauszuholen...
Die Qualität des Refinement steigt, wenn man mean statt bei middle anklickt.
Insgesamt kann ich nicht sagen, was Refinement macht, es ist für mich einfach nur eine Qualitätskontrolle.
6. Compute
Sobald man Compute gedrückt hat ist der Rechner beschäftigt - manchmal auch Stunden.
Und hier ist das Problem, zumindest bei Windows, dieser Prozess ist ziemlich wackelig, man sollte nicht die Prio runtersetzen, um parallel am PC arbeiten zu können.
Man sollte einfach warten, bis der Prozess fertig ist.
Nach dem Ende des Rechenschrittes gibt es kein Feuerwerk oder ähnliches ;-). Nun einfach das Fenster schliessen.
Hugin-Tipps
Eigentlich könnte das bei der Menge ein eigener Thread werden...
Alle Tipps beschränken sich auf das Tuning des Optimierers.
Typische Probleme sind:
Das Panorama sieht total durcheinander aus:
2495
Meist geht das einher mit entweder dieser Meldung:
2496
oder es kommen als maximale Abweichung ziemlich große Werte (alles was über 5 ist, ist groß !)
2497
Ein Großteil des Optimizers ist ein mathematisches Approximationsverfahren, das Schritt für Schritt die freien Parameter wie Bildwinkel, Bildposition, Verzeichniss etc. ermittelt.
Je mehr Parameter man im Optimierungsverfahren zulässt, umso wahrscheinlicher ist es, daß sich der Optimizer 'verrennt' also ein Suboptimales Ergebniss findet.
Viele Tricks im folgenden haben eines gemeinsam:
Der Optimizer bekommt zu Anfang nur eine eingeschränkte Anzahl von Parametern.
Und erst nach und nach alle Parameter, um zu einem endgültigen Ergebniss zu kommen.
Tipp 1
Der stabilste und zuverlässigste Start des Optimiers ist
"Positionen inkrementell, von Anker beginnend".
das Ergebniss rückt die Bilder meist zumindest in die richtige Position.
Anschliessend nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r)"
Es werden dabei nur die Parameter für Richtung, Höhe und Rollen (=Schieflage) des Bildes berücksichtigt
Anschliessend nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r,v)"
Jetzt wird noch der Bildwinkel berücksichtigt (=Zoom)
Zum Abschluß nimmt man den Optimizer "Positionen (y,p,r,v,b)"
Jetzt wird noch das Verzeichniss der Linse eingerechnet (zB tonnenförmig)
Das Problem dabei ist, daß v, also der Zoombereich eigentlich ein ziemlich wichtiger Wert ist, und man sollte ihn schon ziemlich gut zu Anfang schätzen.
Man kann es auch mal mit einer manuellen Einstellung versuchen und zu Anfang nur y,p optimieren (wenn man der Überzeugung ist, daß man kaum Schieflage in den Bildern hat).
Tipp 2
Manuelles korrigieren eines mißlungenen Optimizerlaufs.
Am Beispiel des Strommastes kann ich ein Problem schildern, daß man nach einem mißlungen Optimizerlaufs hat.
Das Ergebnis wird duch keinen anderen Optimizer besser.
Für den Optimizer ist das verpfuschte Ergebniss erstmal stabil.
Jetzt müssen wir das Ergebnis erstmal wieder zurücksetzen:
Wir gehen auf den Reiter Bilder, markieren alle Bilder und setzen entweder alle oder zumindest einige Parameter wieder auf 0 zurück.
2498
Auf der Seite 'Kamera und Objektiv' setzen wir den Bildwinkel auf einen brauchbaren Wert.
Was für ein Wert brauchbar ist hängt sehr vom Zoom und Kamera-Eigenschaften ab.
Bei meiner Digitalkamera mit einem entsprechenden Verlängerungsfaktor für den Chip liegt der Wert bei 53 für Weitwinkel und 28 für Zoom.
Aus anderen Projekten kenne ich halt gute Werte, die meistens dann auch die endgültigen Werte sind.
Schließlich sollten wir schauen, ob alle Objektive die gleiche Nummer haben (wenn wir nur mit einer Brennweite arbeiten).
Ansonsten gibt es bei 'Kamera und Objektiv' die Möglichkeit, die Objektivgruppen zu setzen, bzw. anzupassen.
Für gewöhnlich sollten alle Bilder in einer Gruppe sein (meist die Gruppe 0).
Falls wir doch mal mit unterschiedlicher Brennweite gearbeitet haben, was ja ausser der Verzerrung ja auch die Raumtiefe ändert, dann sollten wir dafür eine andere Objektivgruppe wählen.
Tipp 3
Setzen einer horizontalen oder vertikalen Linie.
Meine Beobachtung ist, daß Linien einen sehr starken Einfluß auf den Optimizer haben, und sind damit auch ein sehr gutes Mittel, einen Optimizer-Lauf zu korrigieren.
Das Setzen einer Linie erfolgt immer per Hand, nie durch Autopano.
Die Linie darf sogar auf dem gleichen Bild sein.
Günstigerweise sucht man sich aber eine Linie, die möglichst zwei weit entferte Punkte miteinander verbindet.
Fast immer muß ich bei 360° Panoramas zwei horizontale Linien setzen, weil sich sonst meist das Bild krümmt wie ein chinesischer Drache.
Tipp 4
Suche nach Ausreissern aus Autopano.
Auch Autopano irrt sich mal.
In meinem Beispiel ist Autopano mit den vielen ähnlich aussehenden Querstreben des Hochspannungsmastens durcheinandergekommen.
Sobald man ein halbwegs brauchbares Panorama hat, geht man auf den Knopf in der Menüleiste "Kontrollpunkte anzeigen".
Die Kontrollpunkte sortiert man nach Größe.
In meinem Fall sah das so aus:
2499
Man sieht, zwei Werte, beide in den Bildern 3 und 6, sind ziemlich hoch.
Hierbei handelt es sich um falsche Zuordnungen aus Autopano.
Diese beiden Werte werden immer verhindern, daß das Panorama vernünftig berechnet wird.
Wir suchen uns die beiden Bilder raus, gehen unten auf das Punktepaar mit den entsprechenden Werten, und löschen das Paar.
Meist reicht das schon, und es sind meist auch noch genügend Punkte vorhanden für den Optimizer.
...
Eigentlich kämen jetzt noch Hinweise zum Positionsanker, aber das kann man auch selbst ganz schnell lernen.