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Vollständige Version anzeigen : Start nach Installation nicht möglich


Stix
29.02.2016, 15:43
Nach stundenlangem Suchen im Netz konnte ich keine passende Lösung finden, bin aber dann irgendwie auf dieses Forum gestoßen und hoffe, dass ihr mir nun bei meinem Problemchen weiterhelfen könnt.

Erst mal paar technische Daten (win xp, 32 bit, installierte version von GIMP: 2.8.16)
Zu meinem Problem --> ich habe seit gestern Nacht ungefähr fünf mal das Programm installiert und wieder deinstalliert (über chip) weil mir nach der Beendung der Installation und dem Klick auf das Gimp Icon folgende Fehlermeldung aufgezeigt wurde:
"GNU image manipulation program hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden."

Hab daraufhin sämtliche Seiten durchforstet und dann hab ich es natürlich auch über gimp.org versucht, aber egal wo und wie oft ich es neu installiert habe, es kam immer wieder dieselbe Fehlermeldung. Ich bin mit meinem Latein am Ende und die Frustration steigt immens an...
Ach ja... ich bin nicht so der Technik-Experte also würde es mich freuen, wenn ihr euch mir gegenüber nicht so "gewählt " ausdrücken würdet. Möchte ja alles möglichst nachvollziehen können ;-)

So viel zu meinem Problem. Hoffe mir kann da jemand weiterhelfen.

Asmodis
29.02.2016, 18:31
Aaaalso, bevor wir uns um irgendwas anderes kümmern sage ich dir mal in ganz "ungewählter" Sprache :p:
Die Downloads von Chip sind große Sch***e und verseuchen dein System mit Toolbars und ähnlichem Müll wenn du bei diesem Chip-Installer nicht ganz genau aufpasst, was du anklickst. Außerdem wurde von Chip einige Zeit tatsächlich eine Gimp-Version verbreitet, die nicht der offiziellen Version von gimp.org entsprach - wie das jetzt ist, weiß ich nicht, das müsste man mal testen.

So, jetzt zu deinem Problem: Ich kann leider nicht zu 100% ausschließen, dass Gimp nicht ein generelles Problem mit Win XP 32 bit hat, da ich das leider nicht testen kann. Ich halte es aber für unwahrscheinlich, sonst hätten uns denke ich mal schon weit mehr Beschwerden erreicht.

Was du probieren kannst:

Zuerst: Installiere Gimp mit dem offiziellen Installer von gimp.org

Dann: Gimp legt im Benutzerordner (Das dürfte unter XP irgendwie sowas wie C:\Dokumente und Einstellungen\DEINBENUTZERNAME\ sein) einen Ordner namens .gimp-2.8 an. Wenn der bei dir existiert, mach mal eine Sicherung davon auf dem Desktop oder so und lösche den im Benutzerverzeichnis dann komplett. Teste dann, ob Gimp sich starten lässt.

Wenn es dann immer noch nicht geht: Hast du mal irgendeine Anleitung befolgt, nach der du .dll-Dateien in ein Systemverzeichnis kopieren solltest? Wenn ja: hol die da wieder raus, das kann alle möglichen Programme ganz zufällig abstürzen lassen. Ins Systemverzeichnis (alles unterhalb von C:\Windows) gehört nichts was kein Treiber oder Teil von Windows ist.

Und falls du das entweder nie gemacht hast oder Gimp trotz entfernen der dlls immer noch nicht geht: Es gibt von Microsoft ein Tool namens Process Monitor. Das lädst du dir runter und startest es. Das Tool zeichnet daraufhin alles auf, was auf deinem System passiert. Jetzt startest du gimp und wartest, bis es wieder abstürzt. Der Process Monitor sollte damit dann auch aufzeichnen, was gimp tut, das es zum Absturz bringt und somit etwas Liht ins Dunkle bringen. Wenn du soweit bist, dass du den Process Monitor nutzen musst, kannst du dich aber auch nochmal melden, dann kann ich dir genauer beschreiben, was zu tun ist.

Lambrusco
29.02.2016, 19:06
Erstens wundere ich mich, dass es immer noch User mit XP gibt, :lol: ich habe ja auch noch eines, was allerdings nur über Virtualbox läuft.

Eben habe ich GIMP hier vom Download Button geladen und installiert.
GIMP läuft auf XP 32 bit ohne Probleme!

Stix
29.02.2016, 19:41
Das wohl Ungereimtheiten aufgrund meiner 32-bit Version auftauchen könnten, denke ich nicht, da ich noch ein weiteres Mal die Originalwebsite von GIMP aufgerufen habe und unter dem Punkt "Downloads" nachgelesen habe, dass der dort angebotene Download sowohl auf 32-bit als auch auf 64-bit Versionen zugeschnitten ist und es wohl individuell während der Installation registriert und dementsprechend an den PC angepasst wird, damit GIMP auch einwandfrei funktioniert.
Kommen wir zu deinem ersten Tipp. Das mit der Neuinstallation über die offizielle Seite von GIMP spare ich mir jetzt, weil ich es im letzten Anlauf eh gemacht habe und es mir ebenfalls herzlich wenig geholfen hat, da die Fehlermeldung immer noch auftauchte bzw. auftaucht.

--> .dll Dateien: sieht bei mir folgendermaßen aus... ich habe jetzt diese im Startmenü verankerte Suchfunktion angewendet und den von dir angegebenen Pfad eingegeben (C:\Windows\)
Hab dann mal alle Dateien auf der Liste, die er mir geliefert hat, angeschaut und sie nach eben jenen .dll Sachen durch gecheckt. Hier das Ergebnis:
twain.dll
twain_32.dll
vmmreg32.dll
So. Das sind jetzt die einzigen .dll Dateien, die ich gefunden habe.
Also: Löschen oder nicht löschen? Will nur sichergehen. Reine Vorsichtsmaßnahme.

Stix
29.02.2016, 19:48
Erstens wundere ich mich, dass es immer noch User mit XP gibt, :lol: ich habe ja auch noch eines, was allerdings nur über Virtualbox läuft.

Eben habe ich GIMP hier vom Download Button geladen und installiert.
GIMP läuft auf XP 32 bit ohne Probleme!

Jaa, nur leider hilft mir das bei der Lösung meines Problemes auch nicht weiter >.< Was soll ich sagen... ich hänge halt an diesem alten, verstaubten Ding, womöglich deshalb, weil ich es für umsonst von meinem Onkel geschenkt bekommen habe (wen wundert´s...) und ich auch sonst keinen sonderbaren Bedarf an dem neuesten Lappy mit dem neuesten Betriebssytem habe, dachte ich mir, ich nutze den alten Kasten solange aus, bis er nicht mehr anspringen will :cool: Hab halt ein Faible für Antiquitäten :p

Asmodis
29.02.2016, 22:10
NEIIIIN bitte nicht löschen :D
Das sind Windows-eigene Dateien, die darfst du auf keinen Fall löschen. Ich meinte nur, du sollst dll-Dateien löschen, die du selbst in den Windows-Ordner kopiert hast.

Deswegen auch die vorangestellte Frage: Wenn es dann immer noch nicht geht: Hast du mal irgendeine Anleitung befolgt, nach der du .dll-Dateien in ein Systemverzeichnis kopieren solltest? Wenn ja: ;)

Stix
01.03.2016, 11:03
Zum Glück hab ich vorher nochmal nachgefragt xD
Katastrophe erfolgreich abgewendet... puh.
Wie geht es jetzt weiter? Da ich keine .dll Dateien in diesen Ordner verschoben habe, könnten wir doch auf die von dir zuletzt aufgeführte Möglichkeit mit diesem Process Monitor zurück greifen.
Was müsste ich jetzt machen?

Asmodis
01.03.2016, 12:02
Du hast den ersten Punkt schon ausprobiert? (Gimp-Benutzerordner löschen, falls er existiert)



Zum Process Monitor:
Den gibt es unter https://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/processmonitor.aspx?f=255&MSPPError=-2147217396 zum herunterladen (auf der rechten Seite).

Das ganze läuft dann so ab:

Processmonitor herunterladen und aus der zip-Datei entpacken.

Procmon.exe starten und Dialog abnicken. Gleich darauf sollten einige Einträge pro Sekunde in der Liste auftauchen. Wenn die Liste leer bleibt, einfach einmal oben links im Menü auf die Lupe klicken (sodass sie nichtmehr durchgestrichen ist).

Sobald der Procmon am aufzeichnen ist, kannst du ganz normal Gimp starten und warten, bis es abgestürzt ist. Nachdem die Absturz-Meldung aufgetaucht ist(die du dann auch noch abnickst), kannst du die Aufzeichnung im Procmon mit einem Klick auf die Lupe beenden.

Wenn du das alles gemacht hast, speicherst du das Protokoll aus dem Procmon zur Sicherheit erstmal via File->Save. Die Einstellungen kannst du dabei so lassen wie sie sind, nur den Speicherpfad solltest du so anpassen, dass du die Datei auch wiederfindest.


Jetzt wirds etwas komplizierter, jetzt kommt die eigentliche Fehlersuche, da gibt es kein Patentrezept dazu - schon gar nicht, wenn man nicht so richtig weiß, wonach man suchen soll. Grundsätzlich willst du herausfinden, was Gimp direkt vor dem Crash versucht hat zu tun, damit du anschließend Dinge, über das es stolpert aus dem Weg räumen kannst (seien es defekte Dateien oder falsche Registry-Einträge). Dafür kannst du die Liste entsprechend filtern und damit Einträge rauswerfen, die mit dem Problem nichts zu tun haben (also zum Beispiel Programme, die nichts mit Gimp zu tun haben). Filter kannst du mit dem Button oben im Menü links neben dem rot unterstrichenen A verwalten. Im ersten Dropdownfeld kannst du einstellen, nach welcher Spalte gefiltert wird und rechts daneben kannst du eine entsprechende Filterregel anlegen. Das funktioniert ähnlich wie die Filterregeln von einschlägigen Mailprogrammen. Ich benutze als Filter eigentlich oft "Path" und "Process Name". Du kannst aber auch direkt per Rechtsklick auf Einträge über das Kontextmenü neue Filter anlegen lassen, das hilft um schnell bestimmte Einträge verschwinden zu lassen. Der Trick ist jetzt, genug Einträge herauszufiltern, um sichtbar zu machen, was Gimp alles tut und gleichzeitig aber nicht zu viel herauszufiltern, um noch sehen zu können, was alles passiert. Wenn du meinst, das richtige gefiltert zu haben, guckst du dir die Stelle in der Logdatei an, wo plötzlich die einträge der gimp-2.8.exe aufhören - das ist dann direkt nach dem Absturz. Besonders die path-Einträge in diesem Bereich sind interessant, dann kannst du sehen, auf welche Dateien zugegriffen wurde.

Wenn dir das alles zu viel ist, kannst du aber auch einfach deine Logdatei in einen Zip-Ordner packen und mir per Dropbox, etc. zukommen lassen, dann kann ich mal gucken ob ich irgendwas finden kann (versprechen kann ich aber leider auch nichts). Wenn du das tun möchtest, achte aber darauf, dass du bei der Aufzeichnung nicht allzu viele Programme laufen hast, da sonst die Logdatei entsprechend groß wird.

Stix
01.03.2016, 13:25
Ich hab das Programm jetzt soweit heruntergeladen und getan, was du mir netterweise auferlegt hast und hab auch soweit gefiltert, dass der mir nur noch Einträge zu gimp zeigt also nur das anzeigen lassen mit process name gimp-2.8.exe.
War das richtig oder muss ich das anders filtern, damit ich die anderen Hintergundprogramme noch angezeigt bekomme?
Der letzte Eintrag in der Liste lautet nun folgendermaßen:
Operation -->Process exit
Result --> successDas heißt jetzt für mich als Laien, dass der das Programm GRIP erfolgreich beenden konnte, nachdem sozusagen die Fehlermeldung gekommen ist, habe ich das richtig verstanden?
Bin mir irgendwie unsicher, wonach genau ich in dieser Liste Ausschau halten soll.
Was muss da als abnormal interpretiert werden?
Ach ja: mir ist aufgefallen, dass hinter Result ab und an "Name not found" oder sowas wie "No more entries" oder auch "no more files" angezeigt wird.
bei --> HKCU\Software\Policies\Microsoft\Control Panel\Desktop
und --> HKCU\Control Panel\Desktop\MultiUILanguageId
kommt dann dieses "Name not found".
Außerdem noch bei folgenden Sachen:
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Safer\Cod eIdentifiers\Levels
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\Safer\Lev elObjects
HKLM\System\CurrentControlSet\Control\SafeBoot\Opt ion
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\Safer\Cod eIdentifiers\0\UrlZones
C:\WINDOWS\system32\dwwin.exe.Manifest
C:\WINDOWS\system32\drwtsn32
Das ist der letzte wo dahinter "Name not found" stand:
C:\WINDOWS\system32\drwtsn32.exe.Manifest

Ja das geht dann so weiter nur um mal paar Beispiele heraus zu picken.
Ist halt überwiegend unter Operation "RegOpenKey"
Ach ja! EInmal kam sogar "BUFFER OVERFLOW" --> HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Exp lorer\Shell Folders\Cache

Was mir jetzt ins Auge gestochen ist, weil da überwiegend "Success" stand, es gab eine Stelle im Protokoll, wo 22 x hintereinander "Name not found" stand.
Begann hiermit:
HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\Safer\Cod eIdentifiers\0\UrlZones
und endete dann hiermit:
HKCU\Software\Policies\Microsoft\Windows\Safer\Cod eIdentifiers\262144\UrlZones
Das daszwischen, die 20 weiteren Einträge + deren Pfad endeten dann entweder auf \Zones oder \Paths oder \Hashes.
Dann gab es noch einige .dll Dateien, bei denen das gleiche Schema aufgetreten ist und 22 x Einträge hintereinander plötzlich "Name not found" stand.

Bei "QueryDirectory" sagt er mir No more files.
Könntest du daraus schon erkennen, worin das eigentliche Problem begründet liegt?
Und was von diesen Meldungen (Name not found, No more files, no more entries etc.) verweist auf das Problem? Oder verweisen sie alle auf ein Problem?
Bin jetzt irgendwie völlig konfus im Kopf. xD
Die Liste ist irgendwie nach dem Filtern immer noch voll lang...

Deine Antwort wird sehnlichst erwartet. Und danke dass du mir hilfst ;) Ich weiß das sehr zu schätzen.

Asmodis
01.03.2016, 14:02
Tja, das ist wie schon gesagt so ein Problem mit dem "nach was suche ich eigentlich?"... Grundsätzlich kann alles irgendwie einen Crash verursachen. Eine kaputte Datei, ein kaputter Registry-Schlüssel, eine falsche dll am falschen Ort, ... Es müssen also nicht unbedingt Einträge mit irgendwelchen schlimm klingenden Resultaten sein, die zum Crash geführt haben - auch ein Sucess beim Suchen nach einer Datei kann heißen, dass Gimp die Datei zwar gefunden hat, dann aber beim Lesen abgestürzt ist. Deshalb geht es vor allem darum, den genauen Crashzeitpunkt und damit die Phase in der sich Gimp gerade beim Start befindet, herauszufinden.

Zu deinen bisherigen Erkenntnissen:

drwtsn32 ist laut google das Crash-Erkennungsprogramm von Windows. Wenn das irgendwo auftaucht, musst du also weiter oben in der Liste gucken, um den Zeitpunkt des eigentlichen crashes in gimp zu finden (weil da hat dann offensichtlich Windows schon gemerkt, dass Gimp gecrasht ist und den dr watson gestartet. Der eigentliche Crash war folglich früher). Sind oberhalb des drwtsn32-Eintrags hauptsächlich Einträge, in denen nach dlls im Gimpordner (libglib, libbabl, libgegl, ...) gesucht wird? Dann stürzt gimp schon beim laden der Binärdateien ab und man müsste danach gucken.
Sind Einträge vorhanden, die auf das suchen nach brushes (.gbr am Ende des Path), patterns (.pat), fonts (.ttf, ...), etc. hindeuten? Dann stürzt Gimp beim Laden der Ressourcen ab und man müsste da gucken, welche da genau das Problem macht - du verstehst was ich meine?


Die ganzen Dinge, die du sonst so aufgelistet hast - von "Name not found" bis zum Buffer overflow können problematisch sein, müssen sie aber nicht (und sind sie auf keinen Fall, wenn sie nach dem drwatson-Abschnitt kommen).
Unter anderem sind das nämlich ganz normale Suchmechanismen: Bei dlls zum Beispiel sagt Gimp zu Windows: Gib mir dll1.dll. Die Windows-Funktion zum laden von dlls geht daraufhin nach C:\Windows und findet die dll dort nicht. Dann nach C:\Windows\System32 und findet sie auch nicht. Dann geht sie ins Verzeichnis des Programmes, das sie aufgerufen hat (also das von Gimp) und findet sie dort endlich. Als Folge siehst du drei (oder mehr) Einträge zur selben dll - zwei mit dem Vermerk "File not found" oder so und nur einen mit Success. Trotzdem ist das dann natürlich alles so wie es sein soll.
Das gleiche gilt für die Registry-Einträge. Windows guckt bei vielen Dingen einfach mal in die Registry, ob nicht bestimmte Einstellungen (Kompatibilitätseinstellungen, Group Policies, ...) gesetzt sind. Sind sie das nicht, taucht das eben auch als "Name not found" aus, obwohl das nicht weiters schlimm ist.

P.S.: Ist in dem Fenster mit der Fehlermeldung ganz links ein Knopf mit der Aufschrift "Debug"? Wenn ja klicke den mal an und guck, was passiert. Wenn dir angeboten wird, ein Speicherabbild zu erstellen, tu das mal und lade es mal auf dropbox oder so hoch.

Stix
01.03.2016, 17:35
Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen... wirkliche Zubbelarbeit das mit der Liste.
Ich hab den Prozess nochmal wiederholt nachdem ich sämtliche, andere im Hintergund ablaufenden Sachen beendet habe und mir ist jetzt noch aufgefallen, dass sowohl vor dem Start von GIMP als auch danach diese beiden Dinge verstärkt auftauchen:
netsession_win.exe (habs gegoogelt und die meinen irgendwie, dass es sich um eine Art Virus/Malware oder sonst was handeln kann. Heißt wohl Akamai Netsession Client. Kann sich aber auch um eine normale Windowssache handeln. Wie ich das jetzt herausfinde, ist mir trotz zahlreicher Anleitungen schleierhaft >.< Könnte es eventuell daran liegen?)
svchost.exe (dazu habe ich jetzt nichts auffäliges im Netz finden können.)

Zur Info: ich habe GIMP jetzt erneut deinstalliert.
Ich werde es jetzt nochmal installieren und ausprobieren, ob sich ein Wunder ergeben und das Programm starten wird.

Okay... selbst nach der Neuinstallation taucht immer wieder diese scheiss Fehlermeldung auf

Asmodis
01.03.2016, 18:26
Zu netsession_win: Scheint zum Beispiel auf Dell-Laptops mit vorinstalliert zu werden. Das ist ein Peer to Peer-Programm, mit dem die ihre Update-Server entlasten wollen, indem sie die Updates über ihre Nutzer verteilen. Ob man dafür seine Internetverbindung hergeben will, ist eine andere Frage. Das kann aber auch von irgendwelchen anderen Downloadern kommen (chip? :D). Bösartig ist es denke ich nicht aber mich wundert es doch ein bisschen, dass das im ganz normalen Betrieb überhaupt läuft.

Zu svchost.exe: Das ist der Windows-eigene Servicehost. Hinter dem kann sich alles mögliche verbergen, weil alles, was im Hintergrund als Service läuft über dieses Programm gemanaged wird. Der svchost an sich ist aber auf jeden Fall in Ordnung.

Wichtiger als andere Programme (ein normales Programm - abgesehen von Virenscannern kann normal nur schwer ein anderes Programm zum Absturz bringen) ist eigentlich aber, was gimp selbst tut, das hast du mir bisher noch gar nicht gesagt. Wie ich oben schon schreibe: In welcher Phase des Starts stürzt Gimp denn ab? Erstmal ohne Procmon: Taucht der Splashscreen (Kleines Fensterchen mit Informationen zum Ladevorgang und dem Titel GIMP-Start) auf? Wenn ja: Bis zu welchem Ladeschritt kommt es? Was sagt der Procmon, welche Ressourcen in dem Schritt gerade geladen wurden?

Wenn nein: Was sagt der Procmon über die Aktivitäten der gimp-2.8.exe direkt nach dem Start? Welche dlls werden geladen, was ist die letzte dll die geladen wird, bevor der Crash kommt?


Ich halte noch eine zehnte oder zwanzigste Neuinstallation nicht für zielführend. Irgendwas läuft auf deinem System schief, was gimp nicht passt, und solange das nicht behoben ist, wird wohl leider kein Installationsversuch glücken.

Stix
01.03.2016, 21:16
Also wenn ich Doppelklick auf das GIMP Icon mache, dann öffnet sich das Start Fenster und unten steht dann folgendes:

Es wird nach Arbeitsdaten gesucht
Pinsel
Unten ist dann noch ein Balken, der den Ladefrtschritt anzeigt und dort sind dann auch nur 3-4 grüne Kästchen gefüllt, bis sich dann die altbekannte Fehlermeldung in den Vordergrund schiebt.

Im Process manager ist dann - wenn ich nichts übersehen habe - diese .dll Datei die letzte, die vor dem beenden des Programms (also wenn ichs richtig verstanden habe auf der Liste als "Process Exit" aufgezeigt) :
C:\Programme\GIMP 2\bin\libpangowin32-1.0-0.dll

ursa major
01.03.2016, 22:35
Ich will mich hier nicht groß einmischen, zumal Asmodis von den Innereien von GIMP und Windows auch wesentlich mehr versteht als ich. Nur eine Sache ist mir aufgefallen (vielleicht habe ich es aber auch überlesen): Asmodis fragte ob Du vor der Neuinstallation den Benutzerordner gelöscht hast. Die Antwort darauf konnte ich zumindest nicht finden. Vielleicht muss man dazu sagen, dass der Benutzerordner ein versteckter Ordner ist, wie man an dem vorangestellten Punkt erkennen kann - wenn man es weiß. Das heißt, dass man möglicherweise Windows erstmal instruieren muss die versteckten Dateien und Ordner einzublenden. Das macht man im Windows Explorer. Ich erinnere mich nicht mehr genau an Windows XP, glaube aber, dass man den entsprechenden Eintrag im Menü "Extras" oder "Ansicht" findet. Vielleicht kann Lambrusco Dir das ja genauer sagen, denn der hat ja noch Zugriff darauf. Ohne das kann man diesen Ordner jedenfalls lange vergeblich suchen.

Noch ein Wort zu XP. Ich habe es damals auch sehr gern gemocht und mich schwer davon getrennt. Ist ja mitunter auch eine Geldfrage. Aber mit XP bist Du im Netz ziemlich anfällig für Schad-Software. Das sollte man sich schon klar machen. Unter Umständen stellt man irgendwann fest, dass es letztlich doch billiger gewesen wäre upzugraden oder auf LINUX umzusteigen.

schumaml
01.03.2016, 23:11
Könnte das da sein:

https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=760137


Voraussetzungen:


du nutzt ein 32-Bit-Windows (gegeben)
dein System hat keine SSE3-Unterstützung (bei älteren Systemen anzunehmen)

Das Problem müsste jeder in dieser Konstellation haben, der große #aufschrei bleibt aber bisher aus - daher nehme ich an, dass die Gesamtzahl der Nutzer in dieser Situation einfach sehr gering ist.



Wenn dir etwas daran liegt, dieses System noch einige Zeit sicher betreiben zu können, dann schnapp dir eine Linux-Distribution mit einer genügsamen Oberfläche (z.B. Xfce) und installier das da drauf.

Asmodis
01.03.2016, 23:19
Hm ich bin auch ein Idiot, merke: immer erst den Bugtracker durchsuchen :???:

Damit hat sich das hier dann wohl erledigt. Die anderen haben dir ja schon den entsprechenden Tipp gegeben: Den PC an sich kannst du durchaus weiterbenutzen, mit XP würde ich das an deiner Stelle aber wirklich auch nichtmehr lange tun.

Stix
01.03.2016, 23:35
Jaa wie gesagt, ich bin seeeehr unerfahren bei Technikkrams und traue mich auch selten daran, tief eingreifende Dinge am PC zu verändern. Mit Linux habe ich bis dato überhaupt keine Erfahrungen sammeln können und ich hätte auch so keinen Plan, was für Unterschiede es da geben würde und es ob da überhaupt Unterschiede gibt.
(Bleibt mein Windows dann noch erhalten oder ist Linux ein Betriebssystem für sich? Doofe Frage? Kann sein. Kenne mich nicht aus, von daher hab Erbarmen!)

Ich könnte jetzt tausend Fragen stellen, die mir im Kopf bezüglich dem Thema Aufrüsten/Upgraden etc. herum schwirren, aber ich lasse es lieber, weil es sich für diesen alten Kasten doch nicht lohnen würde.
Ich halte fleißig Ausschau nach Angeboten und wenn sich dann irgendwann etwas passendes ergibt, dann schlage ich zu. Selbst dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Neue den Geist aufgibt xD ich glaub was ich am meisten bräuchte, wäre so eine Art "Anfänger einmaleins für Technikfeinde". So jemand, der mir die Grundlagen beibringt.

Zu deiner Frage mit dem Benutzerordner löschen: ich habe es eben nochmal gemacht, fragt sich nur, ob es der richtige Ordner war. Naja, ich hab einfach den Ordner unter Dokumente und EInstellungen\(mein Nutzername) gefunden. Da war dann wie von Asmodis angegeben, ein Ordner mit dem Namen .gimp-2.8.
Hoffe das war jetzt mit "Benutzerordner" gemeint >.<
Hat aber leider auch nicht geholfen.
Entweder mache ich alles falsch oder der PC ist jetzt endgültig am A****.
Selbst dann würden doch wichtige Programme nicht ausgeführt werden können oder?
Manno...

Stix
01.03.2016, 23:45
Danke ihr beiden... ich merke schon worauf das Ganze hinaus läuft.
Ich muss mir wohl oder übel einen neuen PC anschaffen.
Zu wenig Speicherplatz... zu langsam... kann kaum zocken... viel zu lange Ladezeiten... ständige Netzteilpflicht wegen kaputtem Akku... und jetzt noch die Sache mit GIMP... die Liste wächst und wächst.
Vielleicht liegt es ja wirklich daran, dass das System zu veraltet ist und die aktuelle Version von GIMP nicht damit klar kommt. Wenn es bei so vielen, anderen Nutzern funktioniert und es im Internet auch keine anderen bzw. ähnlichen Beschwerden gibt, dann hängt es wohl doch mit meinem PC zusammen. Ich meine, dass der schon mindestens über 11 Jahre auf dem Buckel hat.
Dann deinstalliere ich das Ganze endgültig, nutze es noch für meine Zwecke aus und warte den Zeitpunkt des kompletten Burnouts ab. Nutzen, was noch zu nutzbar ist...

Asmodis
02.03.2016, 00:22
Jep, Linux ist ein ganz eigenes Betriebssystem. Windows könnte man theoretisch nebenbei noch drauf lassen (vorausgesetzt, du hast genug Speicherplatz übrig). Das nennt man Dualboot und da gibt es auch ganz gute Anleitungen dazu (Erfordert aber etwas Mut und zumindest den Willen, wenn etwas nicht klappt so lange zu recherchieren bis man eine Lösung findet :D ). Spiele werden aber nur wenige auf Linux funktionieren. Valve ist zwar gerade dabei, einige der eigenen Spiele auch Linux-kompatibel zu machen aber die anderen Hersteller wollen da noch nicht so ganz mitziehen.

Aufrüsten würde sich wie du schon sagst bei einem so alten Laptop (!) auf keinen Fall lohnen, denn da müsstest du dir veraltete Komponenten kaufen, die du später dann nichtmal mehr in einem neuen PC weiter verwenden kannst. Für das Geld, das du da zum Aufrüsten nehmen würdest, kannst du dir auch gleich einen günstigen modernen PC kaufen.

Dann deinstalliere ich das Ganze endgültig, nutze es noch für meine Zwecke aus und warte den Zeitpunkt des kompletten Burnouts ab.
Achte aber drauf, aktuelle Backups von eventuellen wichtigen Daten zu haben - nach so vielen Jahren kann eine Festplatte auch mal den Geist aufgeben - und selbst wenn nicht: wenn der Laptop mal nichtmehr funktionieren sollte, ist es unter Umständen seehr unlustig, die Festplatte da rauszufummeln und zu versuchen, sie mit ihren alten (Laptop-)Anschlüssen mit einem modernen pc zu verbinden.

Der Ordner den du da gelöscht hast, war übrigens der richtige :) Kaputt ist dein PC nicht, auch wenn das nichts gebracht hat. Sondern wenn Schumaml mit seiner Vermutung recht hat, kann er - mal auf ganz einfache Sprache heruntergebrochen - aufgrund seines alters einzelne Befehle aus Gimps Programmcode nicht verstehen. Beim Starten stolpert er dann früher oder später über so einen Befehl, mit dem er nichts anfangen kann und Gimp stürzt ab.

ursa major
02.03.2016, 09:05
LINUX kann ich auch empfehlen. Man sollte sich aber vorher ein bisschen darüber informieren und nichts über's Knie brechen. LINUX läuft nicht auf jedem Rechner auf dem man es installiert gleich ohne Probleme. Manche Hardware-Hersteller bieten dafür auch keine Treiber an. Man kann sich aber, wenn man ohnehin einen neuen Rechner braucht, einen mit vorinstalliertem LINUX kaufen. Die sind auch oft relativ günstig zu haben. Und dann sollte es auch keine großen Probleme geben. Dank Wine kann man unter LINUX auch viele Windows-Programme laufen lassen. Leider bei weitem nicht alle. Aber als ich auf Win 7 upgradete konnte ich auch einige meiner alten Programme nicht mehr verwenden.

LINUX-Systeme kann man übrigens meist auch gut ausprobieren, ohne sie installieren zu müssen. Dafür gibt es die sogenannten "Live-CDs/DVDs". Da kannst Du natürlich keine Programme installieren, aber man kann sich einen Eindruck vom System verschaffen. Soviel anders als Windows ist das übrigens auch nicht.

Für Umsteiger empfiehlt sich Ubuntu, Kubuntu oder Xubuntu. Im Kern alles das gleiche, nur mit unterschiedlichen Desktopsystemen. Für Kreative kann ich Ubuntu Studio empfehlen. Da kann man sich für lau ein komplettes Grafik-, Video und/oder Musikstudio installieren. Zum Grafikstudio gehört natürlich auch GIMP. Außerdem noch Inkscape, Scribus, Darktable (das Adobes Lightroom ähnelt), auch eine Schriftenverwaltung und einiges mehr. Das benutze ich auch, neben Windows 7. auf meinem Rechner. Tolle Sache.

Stix
02.03.2016, 09:51
Hmmm... hört sich jetzt vielversprechend an.
Wie kann ich denn dann meine Daten vom alten auf den neuen Kasten rüber schiffeln? Hab eine externe Festplatte, die aber nicht mehr ganz neu ist und da sind auch schon einige Bilder, Videos und Dokumente drauf, die vor einigen Jahren drauf gesichert hatte. Ich hab Angst, dass die da drauf verloren gehen könnten, falls auch die externe Festplatte irgendwann den Geist aufgibt, würde ich bis dahin gerne eine andere Alternative ausprobieren, um die aktuellen Sachen vom alten Lappy dann auf den neuen zu ziehen. Irgendwelche Tipps? Und mal zurück zu dieser Ubuntu/Linux Sache:
Wo könnt ich das denn "für lau" runterladen?

Bevor ich es noch vergesse: es wurde gesagt, dass ich Linux und Windows nebeneinander benutzen kann, wenn ich es richtig verstanden habe.
Wie geht das? Muss ich mir ein weiteres Benutzerkonto auf Windows bilden, sodass ich zwei verschiedene Benutzerkonten mit versch. Betriebssystemen habe? Geht das wirklich? :O

Danke für eure Ausklärungsversuche. Ich fühl mich hier gut aufgehoben ; )

Asmodis
02.03.2016, 10:23
Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden: Möchtest du eine Alternative zu einer externen Festplatte, um Daten zu transportieren/Sichern? Oder wie war das zu verstehen?

Grundsätzlich gibts ja immer noch USB-Sticks (sind nicht unbedingt das sicherste Aufbewahrungsmedium, eher zum Transport gedacht) CD/DVD/Blueray (je nach Medium verschiedene Datenmengen, insgesamt eher für die ganz wichtigen Daten zur Zweitsicherung neben einer Festplatte, oft nur einmal Beschreibbar also nur zur Sicherung, nicht zum Transport gedacht), externe SSD-Platten (schneller als externe Festplatten, im Prinzip wie ein USB-Stick nur größer. Haben den Nachteil dass Daten wie beim USB-Stick komplett verloren gehen wenn der Controller ausfällt - bei echten Festplatten können Spezialisten zur Not da durchaus noch was wieder zurückholen). Das sicherste Medium sind aber immer noch die Festplatten. Da gibt es externe mit (wahrscheinlich) mehr Speicherplatz als dein Laptop je besessen hat schon im 60€-Bereich.

Für lau (sind die meisten Linuxe) gibts die verschiedenen Linux-Distributionen eigentlich immer auf der Herstellerwebseite. Die von Ursa Major genannten wären zum Beispiel dort zu finden:

Ubuntu: http://www.ubuntu.com/download
Kubuntu: http://kubuntu.org/getkubuntu/
Xubuntu: http://xubuntu.org/getxubuntu/

Da dein System etwas älter ist, könnte vor allem Xubuntu für dich etwas sein. Das brauch laut diversen Webseiten wohl weit weniger Leistung als die anderen, verzichtet aber halt auf großen grafischen Schnickschnack.

Auf den Webseiten sind dann meistens (wenn man des Englischen mächtig ist) auch Kurzanleitungen zu finden, wie man die jeweiligen Systeme installiert.

Zu Dualboot gibt es aber dann auch noch diese Zusammenfassung: https://wiki.ubuntuusers.de/Dualboot/ . Dualboot hat überhaupt nichts mit deinem Windows-System zu tun, das heißt auch nichts mit Benutzerkonten - das greift viel früher ein, bevor Windows überhaupt gestartet ist.
Wenn alles funktioniert, liefe das dann so ab: Du schaltest deinen PC an und der fragt dich: "möchtest du jetzt mit Windows oder mit Linux booten". Je nachdem was du auswählst, kannst du danach dann mit einem von beiden arbeiten. Um auf das andere zu wechseln musst du den PC dann aber komplett neu starten.
Ich weiß allerdings echt nicht wirklich ob ich dir Dualboot empfehlen will. Lies am besten mal die Anleitung oben durch und wenn sie dir zu kompliziert vorkommt, lass es erstmal und benutze dein XP bis du einen neuen PC hast. Nicht dass ich dich für zu doof halte aber man kann halt doch gerade beim Partitionieren einiges falsch machen und am Ende dann mit einer gelöschten Festplatte dasitzen (Bei einer guten Sicherung nicht schlimm aber ohne... ). Ganz wichtig bevor du überhaupt irgendwie sowas wie die Installation von Linux oder die Einrichtung von Dualboot in Betracht ziehst ist auf jeden Fall ein vollständiges Backup! Wenn du das wirklich machen möchtest, lies dich aber vorher gut ein. Der Wiki-Eintrag von Ubuntuusers bietet ja einen guten Einstieg.

Stix
02.03.2016, 11:20
Okay. Dann lese ich mich mal in die Anleitung ein... ich habe jetzt auch nur gefragt, weil ich das mit dem Linux auf dem neuen Laptop ausprobieren wollte. Den alten würde das glaube ich so schon viel zu viel überlasten, zumal der schon teilweise zwei Minuten braucht, bis der nach dem hochfahren Firefox öffnet xD was wäre denn so das geeignete für mich? (PC Anforderungen) das einzige, wofür ich jetzt meinen Lappy nutze, ist jetzt beispielsweise OpenOffice, normal Internetnutzung, (würde gerne meine komplette Sims Reihe auf dem neuen installieren) dann noch - falls es dann klappen sollte - GIMP. Ach ja! Die meisten haben ja schon windows 10 vorinstalliert. Wäre es möglich, wenn ich das auf Windows 7 ändern könnte? Hab so meine Schwierigkeiten mit Windows 8/10.
Dann wäre da noch die Frage nach der Marke... acer, lenovo, asus...

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden: Möchtest du eine Alternative zu einer externen Festplatte, um Daten zu transportieren/Sichern?
Ja ^^

Asmodis
02.03.2016, 11:51
Wie ich schon schreibe: Da dein System etwas älter ist, könnte vor allem Xubuntu für dich etwas sein. Das brauch laut diversen Webseiten wohl weit weniger Leistung als die anderen, verzichtet aber halt auf großen grafischen Schnickschnack.

von den Programmen her läuft auf allen *buntu-Versionen eigentlich alles gleich. Firefox gibt es, Open-/Libre-office gibt es, Gimp gibt es, ...

Wenn du auf einem eventuellen neuen PC ein Linux (evtl als Dualboot) haben möchtest, kannst du eigentlich frei entscheiden, was dir besser gefällt. Ich selbst nutze Ubuntu, das finde ich im Prinzip ganz gut aber es hat seit einigen Versionen eine Desktopoberfläche, die mir nichtmehr ganz so gut gefällt (War aber zu Faul umzusteigen bisher :D). Das muss jeder selbst wissen.

Zu den anderen Fragen (PC-/Laptop-Marke, Betriebssystem, ...):
1.: Das musst du schon selbst entscheiden. Am besten guckst du dir verschiedene Konfigurationen in deinem Preissegment an (Laptops sind aber immer teurer als Leistungsgleiche PCs) und entscheidest dann, was am besten zu dir passt. Benchmarks, die Kaufguides verschiedener PC-Zeitschriften (heise.de zum Beispiel) und Userberichte helfen da oft.

2.: Windows 10 ist vom Gefühl her eigentlich mehr oder weniger wie Windows 7, das Startmenü sieht leicht anders aus, ist aber im Prinzip wieder wie früher. Nur Windows 8 war da ein Ausreißer. Da brauchst du also nicht so eine Panik davor haben. Willst du dennoch Win 7 haben, bieten manche Verkäufer das auch noch an, kommt aber auf den jeweiligen Verkäufer an, ob er das tut :)

Jetzt wirds aber doch schon sehr arg Off-Topic. Falls du noch weitere Fragen in die Richtung hast, kannst du ja im Off-Topic-Bereich ein neues Thema aufmachen :)

Stix
02.03.2016, 12:59
Alles klar ;-)
Und vielen, vielen Dank für die Tipps und Infos!
Wenn was sein sollte, melde ich mich via Nachricht.

ursa major
02.03.2016, 13:12
Einen kleinen, angenehmen Nebenaspekt von LINUX möchte ich noch kurz erwähnen, obwohl das Thema wohl schon abgeschlossen ist. Man kann von einem parallel auf dem Rechner installierten LINUX (jedenfalls gilt das für Ubuntu & Co) auch auf Windows-Daten zugreifen. Das geht auch mit einer Live-CD/DVD. So kann man LINUX in Notfällen auch sehr gut zur Datenrettung brauchen, wenn Windows mal nicht mehr starten sollte. Es lohnt sich also immer wenigstens eine LIVE-CD/DVD zu haben, auch wenn man kein LINUXer ist. Umgekehrt, von Windows auf LINUX, geht das allerdings nicht.

Stix
02.03.2016, 14:19
Danke für die Info :D

Lambrusco
02.03.2016, 17:37
Wenn dir etwas daran liegt, dieses System noch einige Zeit sicher betreiben zu können, dann schnapp dir eine Linux-Distribution mit einer genügsamen Oberfläche (z.B. Xfce) und installier das da drauf.


Wenn sein System mehr als 500 MB Ram hat, dürfte auch jeder andere Desktop vernünftig laufen.
Ich hatte auf einen alten Laptop mit 500 MB Ram ein Mint laufen. Gut, Freude hat das nicht gemacht. Habe dann für 10€ nochmals 1 GB nachgerüstet und das Teil läuft immer noch.
Ich denke, egal welches Linux er nimmt, alle dürften schneller als XP sein.

schumaml
03.03.2016, 16:08
Wenn sein System mehr als 500 MB Ram hat, dürfte auch jeder andere Desktop vernünftig laufen.

Och, auch auf einem Rechner mit wesentlich mehr Speicher läuft bei mir z.B. ein aktuelles GNOME nicht, weil die Grafikkarte nicht mitmachen will (im Sinne von "Grafikfehler bereits im GDM") :)

ursa major
03.03.2016, 17:11
Och, auch auf einem Rechner mit wesentlich mehr Speicher läuft bei mir z.B. ein aktuelles GNOME nicht, weil die Grafikkarte nicht mitmachen will (im Sinne von "Grafikfehler bereits im GDM") :)
Das halte ich für einen sehr wichtigen Punkt. Ich halte gar nichts davon Leuten LINUX in rosaroten Farben unterzujubeln, so klasse ich es selbst auch finde. Es gibt eben keine Garantien, dass LINUX mit jeder Hardware klarkommt. Zumindest nicht für jemanden dem die tieferen Einsichten in das System fehlen. Ich kenne zu viele Leute, die nach zermürbenden Tagen, die sie in LINUX-Foren und mit dem Eintippen von ihnen unverständlichen Befehlen in das Terminal verbracht haben, entnervt das Handtuch geworfen haben und LINUX nie wieder ansehen werden. Damit ist niemandem gedient.

Also kurz gesagt: LINUX ist klasse, aber man sollte sich vorab damit auseinandersetzen ob und womit es läuft, und was man dafür tun muss.

schumaml
04.03.2016, 08:03
Ein System mit Windows XP ist allerdings eine Gefahr für die Allgemeinheit, ich hoffe dass dessen Betrieb an einem öffentlichen Datennetz irgendwann mal zu einer Ordnungswidrigkeit wird.

schumaml
04.03.2016, 13:04
Ich kenne zu viele Leute, die nach zermürbenden Tagen, die sie in LINUX-Foren und mit dem Eintippen von ihnen unverständlichen Befehlen in das Terminal verbracht haben

Die überwiegende Erfahrung ist heute aber:

- DVD einlegen oder USB-Stick mit einer Linux-Distro drauf einstecken
- Starten
- Installer durchklicken
- Läuft

Letzteres trotz einer erschreckend ausgeprägten Unkenntnis der Nutzer, die oft erst nach Jahren irgendwann mal mitbekommen, dass ein Linux-System ein brauchbares Terminal mitbringt.

ursa major
04.03.2016, 13:40
Naja, "läuft" ist halt ein relativer Begriff. Mein Scanner "läuft", wie gesagt, heute noch nicht unter LINUX. Und das trotz tagelanger Beratungssessions in einschlägigen Foren und ausgiebigem Gebrauch des Terminals. Gerade auf dieses Terminal haben eben viele auch gar keinen Bock. Da kann man mitunter auch ganz gut sein System zerschießen, wenn man da alles eingibt was einem Foristen so diktieren.

Mit meiner Soundkarte war das auch ein ziemlicher Krampf. Für jemanden, der sich leidenschaftlich für die Innereien des Systems interessiert mag das ja alles ohne weiteres flott lösbar sein. Aber es hat eben nicht jeder Lust und Zeit erst ein EDV-Studium zu absolvieren. Und da unser Stix hier ja ausdrücklich betonte, dass er nicht so technikaffin ist, warum sollte ich ihn in's Messer laufen lassen?